Quellen und Methoden Folgende Quellen wurden für die vorliegende Arbeit benutzt: Zeitungsannoncen, exemplarisch aufgezeigt anhand des «Liechtensteiner Volksblatts», Akten im Liechtensteinischen Landesarchiv und Interviews. Die einzelnen Quellen und ihre Ergebnisse sollen hier kurz vorgestellt werden. 
KINOANZEIGEN IM «LIECHTENSTEINER VOLKSBLATT» Von 1918 bis 1932 erscheinen im «Liechtensteiner Volksblatt» insgesamt 135 Anzeigen des Kinos im «Rössle». Die Annoncen haben in der Anzeigenseite keinen festen Platz und sind deshalb nicht immer auf den ersten Blick zu finden. Sie sind einfach gestaltet, oft mit Zierumrandungen, aber stets ohne Bilder. Die Anzeigen erscheinen in manchen Jahren dieses Zeit- raums regelmässig, in anderen Jahren unregelmäs- sig oder gar nicht. Das Zählen der Anzeigen ergab folgendes Resultat: 1918 neun Kino-Anzeigen, unregelmässig vom Mai bis zur Silvestervorstellung. 1919 20 Kino-Anzeigen, vom Januar bis im August und noch eine im November. 1920 zwei Kino-Anzeigen, im März und April. 1921 neun Kino-Anzeigen, vom April bis im August. 1922 keine Kino-Anzeigen. 1923 eine einzige Kino-Anzeige am 1. September, die auf regelmässige Kinovorstellungen jeden Sonntagabend um 8 Uhr hinweist. 1924 32 Kino-Anzeigen, vom Mai bis zur Silvester- vorstellung. 1925 40 Kino-Anzeigen über das ganze Jahr hinweg. 1926 zwölf Kino-Anzeigen, vom Januar bis im April. 1927 eine Kino-Anzeige im Februar. 1928 eine Kino-Anzeige im Februar. 1929 keine Kino-Anzeigen. 1930 zwei Kino-Anzeigen im Februar und März. 1931 vier Kino-Anzeigen, zwei im Frühjahr, zwei im Winter. 1932 zwei Kino-Anzeigen, im März und April. Einige Akten im Landesarchiv zum Kino «Rössle» weisen auf nicht in Zeitungs-Anzeigen beworbene Ki- novorstellungen hin. Über die Gründe muss speku- liert werden. Vorstellbar ist, dass die Zuschauer sich über Aushänge am Wirtshaus informiert haben,4 und vielleicht wusste man allgemein, an welchen Tagen 142
        

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