LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2002 Jahresbericht 2002 Zweck der Stiftung ist die Sammlung, Erhaltung und Ausstellung liechtensteinischen Kulturgutes sowie die Förderung des Verständnisses für die Landeskunde und Geschichte Liechtensteins. Artikel 2 des Statuts der Stiftung Liechtensteinisches Landesmuseum, LGBl. Nr. 39, 1972 STIFTUNGSRAT Die Mandatsdauer des Stiftungsrates des Liechten- steinischen Landesmuseums ist auf Ende 2001 ab- gelaufen. Mit Entscheid vom 12. März 2002 wurde der Stiftungsrat durch die Regierung für die Man- datsperiode 2002 bis 2006 neu bestellt. Er setzt sich wie folgt zusammen: lic. phil. Eva Pepic, Trie- sen, Präsidentin; Mag. Edmund Banzer, Hohenems; Christel Hassler, Schellenberg; lic. phil. Roland Hil- ti, Ruggell; Maria Marxer, Gamprin; Luise Walser, Vaduz; Dr. Thomas Wilhelm, Vaduz. Aus dem Stiftungsrat ausgeschieden sind Frau Ulrike Brunhart, Balzers, und Frau Trudy Bricci- Marok, Mauren. Ihnen sei auch an dieser Stelle für die langjährige konstruktive Mitarbeit und ihren steten Einsatz für die Interessen des Landesmu- seums herzlich gedankt. Der Stiftungsrat hat an fünf ordentlichen Sitzun- gen sowie an mehreren projektbezogenen Anläs- sen seine statutarischen Aufgaben wahrgenom- men. Das Liechtensteinische Landesmuseum befin- det sich im Hinblick auf die für Herbst 2003 ge- plante Neueröffnung in einer eigentlichen Phase des Umbruchs auf verschiedenen Ebenen. So galt ein besonderes Augenmerk des Stiftungsrates der strukturellen, personellen und finanziellen Zu- kunftsentwicklung des Landesmuseums. In Zusam- menarbeit mit Frau Dr. Anja Dauschek, Planungs- und Managementberatungsstelle Lord Cultural Re- sources GmbH Berlin, wurde im Auftrag der liech- tensteinischen Regierung eine zukünftige Organisa- tionsstruktur des Landesmuseums in Gang gesetzt, welche die bisherige divisionale Struktur in eine 
zukunftsweisende funktionale Organisationsstruk- tur umwandeln soll. Der Prozess ist noch im Gange. Als tragendes Fundament für die Zukunft der Insti- tution Landesmuseum soll ebenfalls ein solide aus- gearbeitetes Leitbild dienen. An einem zweitägigen Workshop vom 5. und 6. Dezember 2002 wurde mit Einbezug des Stiftungsrates und weiterer Fach- personen unter der professionellen Leitung von Frau Dr. Anja Dauschek, Berlin, das Leitbild - ba- sierend auf einem durch das Landesmuseum be- reits 1998 entwickelten Leitbildentwurf - ausgear- beitet. In personeller Hinsicht wurde durch die liechtensteinische Regierung eine Erhöhung des Personalbestandes des Landesmuseums um 7,2 Stellen in Aussicht gestellt. Es handelt sich dabei vorwiegend um Kassa- und Aufsichtspersonal so- wie um die unabdingbare Stelle des Museumstech- nikers. Der Stellenplan wurde vom Landtag in der Sitzung vom 21./22. November 2002 genehmigt. Das Liechtensteinische Landesmuseum sieht sich mit der Neueröffnung vor zusätzliche Aufgaben ge- stellt, was seine Auswirkungen auch in finanzieller Hinsicht zeitigen wird. Der Stiftungsrat hat sich auch mit dieser Frage eingehend befasst. Die Neu- fassung der zukünftigen Budgetplanung wird erst- mals für das Jahr 2004 zum Tragen kommen. In allen entscheidenden Gremien war der Stif- tungsrat durch die Präsidentin Frau lic. phil. Eva Pepic vertreten. Zwischen dem Liechtensteinischen Landesmuseum, dem Hochbauamt (Fachbereich Archäologie) und dem Amt für Wald, Natur und Landschaft (Bereich Naturkundliche Sammlungen) wurde unter Leitung des Kulturressorts ein Grund- lagenpapier für die künftige zielführende Zusam- menarbeit, ein sogenanntes Kooperationsmodell, ausgearbeitet, das von der Regierung mit Beschluss vom 18. Dezember 2002 (RA 2002/3598-5330) in Kraft gesetzt wurde. Die Neuregelung der Samm- lungsbereiche wurde darin explizit ausgeschlossen. Sie wird Gegenstand bei der künftigen Neufassung des Landesmuseumsgesetzes sein. 275
        

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