HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2002 Projekt «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein» TÄTIGKEITSBERICHT 2002 ALLGEMEINES Das Projekt zur Neubearbeitung des Buches «Kunst- denkmäler des Fürstentums Liechtenstein» steht unter der Trägerschaft des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein (nachfolgend HVFL) und wird im Rahmen eines Verpllichtungskredites des Landes Liechtenstein erarbeitet. Weitere Spon- soringbeiträge zur Abdeckung des zusätzlichen Sachaufwandes leisten die Martin Hilti Familienstif- tung sowie die Karl Danzer-Stiftung. Das Projekt wurde im Berichtsjahr auf der Basis eines zunächst bis 2004 abgeschlossenen Honorar- vertrages von der Kunsthistorikerin Dr. Cornelia Herrmann betreut. Die Autorin ist für die Grundla- genforschung und das Manuskript zuständig. Als Herausgeberin zeichnet die Gesellschaft für Schwei- zerische Kunstgeschichte (nachfolgend GSK) in Bern verantwortlich. FACHKOMMISSION Zur Begleitung und Herausgabe des Buches hat der Historische Verein im Jahr 2000 die Fachkommissi- on «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechten- stein» eingesetzt. Grundsätzlich gilt, dass der HVFL als Auftraggeber der Regierung sowie als Projekt- träger verantwortlich ist für die Einhaltung der Ter- mine und des finanziellen Rahmens. Ein Aufgaben- katalog der Fachkommission im Sinne eines Merk- blattes soll von Vertretern der Kommission erarbei- tet werden und künftig Gültigkeit erlangen. Die Hauptaufgabe der Fachkommission bestand im Jahr 2002 in der wissenschaftlichen Beratung der Autorin, der Mitbeurteilung der Manuskripte sowie der fachlichen Unterstützung der Trägerschaft in den von der Präsidentin der Fachkommission lic. phil. Eva Pepic einberufenen Sitzungen. Im Be- richtsjahr fanden zwei Sitzungen der Fachkommis- sion statt. 
ARBEIT DER AUTORIN Dem im Jahr 2001 abgeschlossenen Manuskript «Gemeinde Eschen» wurde im Berichtsjahr vom Be- gutachter Dr. Alfons Raimann, Amt für Denkmal- pflege und Inventarisation, Frauenfeld, nach einer Besichtigung der Ortsteile Eschen und Nendein mit einem schriftlich vorliegenden Gutachten die grund- sätzliche Zustimmung erteilt. Wissenschaftliche Ein- zelfragen wurden in der Sitzung der Fachkommissi- on am 1. Oktober 2002 diskutiert. Die Prüfung des Manuskriptes durch die Mitglieder der Kommission steht in Einzelfällen noch aus und wird im Jahr 2003 erwartet. Wie für die Gemeinde Schaan wur- den auch in Eschen neue und neueste Bauten aufge- nommen und damit aus regionalbedingten Gründen die Zeitlimite von 1920 mit Genehmigung der GSK überschritten. Das Manuskript «Gemeinde Eschen» wurde zur Präsentation in der Vorsteherkonferenz am 21. März 2002 (vgl. S. 268 f.) von Herbert Hübe unter Mithilfe der Autorin zur besseren Anschau- lichkeit formal bearbeitet, d. h. entsprechend dem vorgegebenen Layout der Kunstdenkmälerbände der GSK gestaltet. Im Zentrum der Arbeiten des Berichtsjahres 2002 stand die Bearbeitung des Manuskriptes «Gemeinde Triesen» mit Fertigstellung im Oktober 2002. Die Umfangberechnung' wurde auf rund 90 Druckseiten mit 80 Abbildungen ausgelegt. In Absprache mit den in der Fachkommission vertretenen Fachstellen müssen bis zur Drucklegung noch Kürzungen im umfangreichen Manuskript vorgenommen werden. Vor Ort wurde die Arbeit vor allem durch den Tries- ner Gemeindevorsteher Xaver Lloch, Paul Eberle von der Bauverwaltung der Gemeinde und Gebhard Kindle, Vertreter der Kulturkommission und Mitar- beiter des Dorfmuseums, unterstützt. Wertvolle Hin- weise lieferten Hans Banzer, Liegenschaftsverwal- tung, und Günther Mahl, Leiter Interne Dienste. Ein Besuch bei Pfarrer Markus Kellenberger stand ebenso auf dem Programm der Autorin wie auch die Arbeit im Liechtensteinischen Landesarchiv. Im Landesarchiv wurden insbesondere Baubewilligun- gen Triesner Profanbauten seit 1885 sowie Quellen aus Pfarrarchiv und Gemeindearchiv geprüft. Im 267
        

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