HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2002 Liechtensteiner Namenbuch TÄTIGKEITSBERICHT 2002 PERSONELLES Im Jahr 2002 hatte Herbert Hübe ein Arbeitspen- sum von 100 Prozent und lic. phil. Anton Banzer ein Pensum von 50 Prozent für das Liechtensteiner Na- menbuch zu erfüllen. Der Germanistikstudent Mar- kus Burgmeier aus Balzers stand im September während einem Monat zur Verfügung. ARBEITSSTAND PER ENDE 2002 Gemäss Arbeitsplan und Verpflichtungskredit sollte das Personennamenbuch in einer einfacheren, ge- genüber dem ursprünglichen Konzept redimensio- nierten Fassung bis zum 31. Dezember 2002 fertig- gestellt sein. Schon im Januar 2002 gab es jedoch Signale, dass eine Verlängerung des Projekts und damit ver- bunden die Realisierung des ursprünglichen Kon- zeptes von 1997 sowie der Wiedereinstieg des Pro- jektgründers und langjährigen Projektleiters Profes- sor Dr. Hans Stricker möglich werden könnten. Kon- kret resultierte im Verlauf der ersten Jahreshälfte nach verschiedenen Abklärungen und Besprechun- gen ein Antrag für die Verlängerung des Projektes «Personennamenbuch» bis Ende 2007, welcher am 20. November vom Landtag gutgeheissen wurde. Trotz der Signale betreffend Projektverlängerung haben Herbert Hübe und Anton Banzer ihre Arbei- ten gemäss Planung 2002 weitergeführt. Die von Herbert Hübe betreuten Bereiche Übernamen, Ruf- namen und Sippschaftsnamen können bezüglich Bearbeitung der Daten als weitgehend abgeschlos- sen betrachtet werden. Hier konnte das Ziel der Fer- tigstellung bis Ende 2002 beinahe erreicht werden. Ausstehend ist die Vernehmlassung der Namen- sammlungen in den Gemeinden. Im Bereich Famili- ennamen, der von Anton Banzer und während ei- nem Monat auch von Markus Burgmeier betreut wurde, konnte das Ziel nicht ganz erreicht werden. Mit Ende 2002 fehlt die redaktionelle Bearbeitung" der Familiennamen mit den Anfangsbuchstaben S und T. 
SONSTIGE TÄTIGKEITEN Anton Banzer war neben der redaktionellen Tätig- keit für die allgemeine Verwaltung (Finanzen, Ver- waltung des Kopierers, Schriftverkehr etc.) zustän- dig. Er hat zudem die bereits im Jahr 2001 begon- nene Zusammenarbeit mit den Gemeinden Eschen und Schellenberg bezüglich Strassennamengebung und Strassennamenschreibung fortgesetzt. Wäh- rend der Strukturierung der Strassennamenschrei- bungen in Eschen kein Erfolg beschieden war, sind die Schreibvorschläge in Schellenberg weitgehend übernommen worden. Ein Grund für das Gelingen in Schellenberg kann sicher in der vom Namenbuch vorgeschlagenen Durchführung einer Informations- veranstaltung gesehen werden. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Problematik der Namenschrei- bung durchaus erkannt und die Massnahmen ak- zeptiert werden, wenn die Bevölkerung, wie dies am 24. Oktober 2002 in Schellenberg der Fall war, in geeigneter Weise informiert wird. Das Scheitern in Eschen muss zum Teil auf die ungenügende Infor- mationspolitik seitens der Gemeinde Eschen zu- rückgeführt werden. Dort hatte der Gemeinderat die Vorschläge gutgeheissen, dann aber darauf ver- zichtet, eine Veranstaltung oder ähnliches durchzu- führen. Anton Banzer hat seine Nebentätigkeiten im Jahr 2002 mit der Durchführung einer Namenwan- derung von Steg nach Valüna und Waldboda abge- rundet. Diese Wanderung fand aus Anlass des Jahrs der Berge am 25. August 2002 statt und konnte mit rund 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern als über- aus gelungen bezeichnet werden. Am Abschluss- abend zum Jahr der Berge, welcher am 2. Dezem- ber 2002 stattfand, vertrat Anton Banzer zudem den Historischen Verein. 263
        

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