ANSPRUCH UND METHODE Auch wenn sich der Autor in Aufbau und Formulie- rung der Texte immer wieder auf andere Stand- punkte bezieht, seine Abhängigkeit von Fremdwis- sen markiert und den offenen Diskurs einer letzt- gültigen Form vorzieht: «Katzengold» ist nichts we- niger als der anspruchsvolle Versuch, ein zugleich detailgenaues und theoretisch durchsichtiges Erklä- rungsraster für die massgeblichen kulturellen De- terminanten der liechtensteinischen Lebenswelten vorzulegen. Dass dies auf mehreren Beschrei- bungsebenen und Reflexionsstufen erfolgt, mit Blickwechseln und Exkursen, Abschweifungen und Variationen, ist weniger eine Frage des Anspruchs als der Methode. Gerade die einigermassen aus- führliche Anmerkungs- und Registerführung, die häufigen Gliederungen und Lesehilfen dürften eher auf die Verständlichkeit von Sprengers Buchs und die Absicherung seines Deutungsgehalts zielen. Im- merhin soll, gemäss dem Autor, ein nicht liechten- steinvertrautes Publikum Katzengold «mit Genuss und Gewinn» (Vorwort) lesen können. 238
        

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