Garten-Gerätehäuschen des ausgehenden 19. Jahr hunderts; links der Tür liegen im Boden Reste der Scheunen-Westmauer Reste der einstigen Scheu- nen-Westmauer vor dem Gartenhäuschen 
aus der Längsachse der Hofanlage in die Querach- se des Wohnhauses gerückt. An Stelle der heutigen Zufahrt entlang der Ostfassade des Wohnhauses zeichnete Heber 1721 einen «Ohngebauter Platz», also einen noch unbebauten Platz, eventuell einen Garten, wobei uns die ursprüngliche Ausführung noch nicht bekannt ist. Die Frage bleibt offen, wie bei der Hanglage die westseitige Zufahrt funktio- nierte oder ob die Zufahrt letztlich bereits 1721 ihre heutige Lage von Süden her einnahm. In der Nordwestecke des Innenhofes steht an Stelle der dort abgetragenen Stallscheune ein ein- geschossiges Garten-Gerätehäuschen in Sichtfach- werk, stilistisch erbaut im ausgehenden 19. Jahr- hundert. Seine Lage bezeugt, dass zur Zeit seiner Erbauung die talseitige Hälfte der ursprünglichen Stallscheune bereits fehlte. Die gestemmte Tür des Häuschens mit ihren dekorativ geschmiedeten Be- schlägen weist in barocke Entstehungszeit, mut- masslich stammt sie aus dem 1721/22 erbauten Wohnhaus, und würde somit den letzten erhalte- nen ursprünglichen Innenausbauteil des Herren- hauses darstellen. Unter dem Häuschen sind Mör- tel und Steine der einstigen Hofmauer spürbar. 218
        

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