DER HERRSCHAFTLICHE MEIERHOF GAMANDER OB SCHAAN / HANS STRICKER solche vermeintlichen Vermischungen der zwei Ka- tegorien durchaus möglich sind. Schwerer wiegt dagegen der Vorbehalt, dass nach Ausweis der Fachliteratur16 der 
Personenname Meander im churrätischen Raum (in dem ja auch wir uns befin- den) und darüber hinaus überhaupt nicht auf- scheint.17 Damit bleibt der Ansatz gewissermassen im luftleeren Raum hängen und kann nicht als wahrscheinlich eingestuft werden. Eine zweite Fährte wird von Nipp ziemlich kurz - vielleicht doch zu kurz? - abgetan: «Ein Pflan- zenname Gamander ist unwahrscheinlich». Gehen wir auch dieser Spur nach! Er bezieht sich auf den deutschen Namen für die krautige Pflanze 
namens Teücrium (aus der Familie der Lamiaceae), die in unserem Raum vor allem in den nachfolgend genannten Arten 
vorkommt: Teü- crium chamaedrys L.  (auf Tro- ckenwiesen und Felsensteppen, kollin-subalpin), Teücrium montanum L. , wilder Rosmarin (trockenwarme Hänge, Felsen und Fels- schutt, kollin-subalpin), evtl. auch 
noch Teücrium scorodönia L. 
    

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.