INVENTAR-NUMMER 11 Datum 1802 Technik Öl auf Holz Format 83 x 59 cm Bildinhalt Die Gestalten der Muttergottes mit Kind (auch hier eine Kopie nach dem Maria-Hilf-Bild des Lukas Cranach), der hll. Georg, Martin, Sebastian, Antonius, Wendelin und Loy (= hl. Eligius), die göttlichen Fürsprecher, nehmen den grössten Teil des Bildes ein. Sie sind abgegrenzt und abgehoben von der irdischen Welt durch ein mächtiges Wolkenband, drohenden Gewitterwolken ähnlich. Zwi- schen diesem Wolkenband und dem abschliessenden Textband folgt der interessanteste Bildteil dieses Ex Votos. In grüner hügeliger Wiesenlandschaft steht die Kapelle St. Georg in Schellenberg, umgeben von weidenden Pferden und Kühen. Die früheste bekannte Darstellung dieser Ka- pelle Inschrift «Anno 1802. Regiertt ein bösse sücht vnder Ross. vnd fleh: so hat ein Ehrsamme gemeindt shellenberg: Gott / vnd Maria die Mutter gottes vnd s: Georg vnd s: Marti vnd s: Sebastian vnd s: Andony vnd s: Wendelin vnd s: /Loy zum höchstem Lob= vnd Ehr die daflen versprochen vnd machen lassen, vnd derzu, Alle son vnd feirdag Nach / dem Rossen Kratz. Fünf vatter vnser bethen zum Höch- stem Danckh das Gott durch die Fuhrbitt diesen Heiligen Weitter behütten wolle Amen.» 
Herkunft Schellenberg Heutiger Standort Kapelle St. Georg in Hinterschellenberg Bemerkungen Terra Plana, 4, 2001, S. 34; erwähnt bei Poeschel, Kunst- denkmäler (1950), S. 278; Georg Malin: Kapelle St. Georg in Schellenberg. In: JBL 80 (1980), S. 41-43, Abb. 11-12; Briefmarkenausgabe in Liechtenstein vom 3. September 2001 316
        

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