Das Landesmuseum vor dem Neubeginn: Architekt Frank Brunhart führte an- lässlich der Richtfeier im November 2001 die ge- ladenen Gäste durch die Baustelle. nal befindet, sei an dieser Stelle für die wohlwol- lende Zusammenarbeit herzlich gedankt. PROJEKT RENOVATION UND ERWEITERUNG LANDESMUSEUM In verschiedenen Gremien und Fachkommissionen wurde mit grossem Engagement am Bau- und Aus- stellungsprojekt des künftigen Liechtensteinischen Landesmuseums weitergearbeitet. Allen Beteiligten sei an dieser Stelle für die gute und zielführende Mitarbeit gedankt. Mit der Richtfeier vom 30. No- vember 2001 wurde ein erstes grosses Etappenziel erreicht. In Anwesenheit von Regierungschef Ot- mar Hasler, Landtagspräsident Klaus Wanger und zahlreicher geladener Gäste konnte vor Ort ein Au- genschein über das bisher Erreichte genommen werden. Architekt Frank Brunhart führte durch die Baustelle und erläuterte die komplexen Sachver- halte bezüglich Renovation der Altbauten sowie Er- richtung des hangseitigen Erweiterungsbaus. Die zu diesem Anlass zusammengefassten Ausführun- gen der Architektengemeinschaft Brunhart, Brun- ner, Kranz finden sich im Anhang dieses Jahresbe- richtes. WOHNMUSEUM HAUS NR. 12 IN SCHELLENRERG Das Haus Biedermann, eine Aussensteile des Liechtensteinischen Landesmuseums, wurde im Berichtsjahr von mehr als Tausend Besucherinnen und Besuchern besichtigt, darunter erfreulich viele Gruppen und Schulklassen. Die Betreuung lag wie-derum 
in den bewährten Händen von Frau Rose- marie Biedermann, Mauren, und Frau Brigitte Büchel, Schaan, die leider aus persönlichen Grün- den für 2002 die Kündigung einreichen musste. Einmal mehr war das Wohnmuseum Schellenberg am Europa-Tag des Denkmals, der am 22. Septem- ber 2001 durchgeführt wurde und unter dem Mot- to «Wohnen im Baudenkmal» stand, im Mittel- punkt des Interesses. Das Wohnmuseum hat zwi- schenzeitlich seinen festen Platz in der Liechten- steiner Museumslandschaft wie auch im Ortsbild von Schellenberg gefunden. SAMMLUNGEN Ausbau und stetige Betreuung seiner Sammlungen zählen zu den Hauptaufgaben eines jeden Mu- seums. Dies ist bei einem Vielspartenmuseum, wie es das Liechtensteinische Landesmuseum ist, eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. Wie Archive und Bibliotheken sind Museen Orte der gemeinsa- men Erinnerung. Sind es vor allem schriftliche Do- kumente und Quellen, welche die Bestände von Ar- chiven und Bibliotheken bilden, so sind es ganz an- dere materielle Zeugnisse des menschlichen Tuns und Handelns, welche die Sammlungen eines Mu- seums ausmachen und das kulturhistorische Bild eines Landes, einer Region, des Kulturraumes über die Landesgrenzen hinaus dokumentieren. Museen gehen unter allen Kultureinrichtungen als einzige vom Grundsatz aus, dass die Auswahl und Erhal- tung von authentischen Objekten und Materialien der gesamten Wirklichkeit für die Menschen der Gegenwart und der Zukunft von Bedeutung ist. Ohne Sammlungen gibt es kein Museum. Sie sind 266
        

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