de Triesen, die bis zum Sommer 2002 andauern werden. Die Arbeiten in den Gemeinden Eschen und Triesen erfolgten beziehungsweise erfolgen hinsichtlich des Umfangs sowie des Zeitplanes gemäss der Berechnung eines zweibändigen Wer- kes und befinden sich dahingehend im Sollplan. Im September 2001 referierte die Autorin in Kempten im Allgäu zum Thema «Holz oder Stein. Alpine Kur- und Berghäuser Liechtensteins zwi- schen Tradition und Moderne» anlässlich des Kon- gresses «Sachkultur in den alpinen Gesellschaften» der «Internationalen Gesellschaft für historische Alpenforschung». Eine Publikation der Kongress- beiträge wird im Jahr 2002 erscheinen. Die Auto- rin nahm ausserdem teil an der jährlichen Zusam- menkunft der Geschäftsleitung der GSK mit den Autoren und Autorinnen der Kunstdenkmäler- und der INSA-Reihe. Sie fand am 2. und 3. November 2001 in Zürich statt, wo ausserdem die Autorenkol- leginnen Regine Abegg und Christine Barraud-Wie- ner kompetent durch die Altstadt zum Thema «Die Stadt an der Limmat» führten. AUSBLICK Durch die Bearbeitung der Kunstdenkmäler in der Gemeinde Schaan mit den thematischen Schwer- punkten Topographie, Archäologie, Geschichte und Kirchengeschichte, Verkehr und Erschliessung, Siedlungsgeschichte, Sakralbauten, Bildstöcke und Wegkreuze, Profanbauten, Denkmäler, Brunnen und Verkehrstechnische Bauten erhielt das Projekt eine erste Basis zur Begutachtung und weiteren Planung. Erst der Gesamtüberblick über das Inven- tarisationsgebiet Schaan hat eröffnet, wie umfang- reich und ergiebig das Material an Baudenk- mälern, beweglichen Kulturgütern und den damit in Zusammenhang stehenden Quellen im Fürsten- tum Liechtenstein ist. Eine Zunahme der Bautätigkeit seit Beginn des 20. Jahrhunderts führte zur zahlenmässigen Zu- nahme der zu bearbeitenden Objekte. Zudem ka- men neue Arbeitsschwerpunkte wie beispielsweise Siedlungsentwicklung und Profanbauten, Brunnen 
und Denkmäler hinzu. Der Umfang des Quellenma- terials bei jüngeren Denkmälern ist ebenso gestie- gen wie eine seit den 1950er Jahren vervielfachte Forschungsliteratur. Umfangreiche Restaurierun- gen, Umbaumassnahmen und begleitende Baufor- schungen kennzeichnen die Entwicklung im Für- stentum Liechtenstein. All diese Faktoren haben zu einer Zunahme des Stoffumfangs und zur Er- höhung des Aufwands geführt, der zu dessen Bear- beitung und Darstellung erforderlich ist. In der Folge der Ergebnisse des Manuskriptes «Gemeinde Schaan» wurde die Weiterführung des Projektes als mehrbändige Version sowohl von der Fachkommission, dem Vorstand des HVFL als auch von der GSK, Bern, geprüft. Nach gemeinsamer Ab- sprache wurde vom Vorstand des HVFL eine zweibändige Version befürwortet, unterstützt durch eine Zusage seitens der GSK. Die GSK erklärte sich zur Herausgabe eines zweiten Bandes mit redaktio- neller Begleitung und Druck ohne zusätzliche Mitfi- nanzierung durch das Fürstentum Liechtenstein be- reit. Lliermit bietet sich eine einmalige Chance zur weitsichtigen ganzheitlichen Darstellung des archi- tektonischen Erbes ohne fragmentierende Entstel- lung, zu einer kohärenten Darstellung der Siedlun- gen und Gebäude, die heute das gebaute Liechten- stein ausmachen. Das Anliegen wurde im Berichtsjahr als Antrag auf inhaltliche und zeitliche Erweiterung des Pro- jektes auf zwei Bände und einem Ende des Projek- tes im Jahr 2009 Liechtenstein zusammen mit neu- en zeitlichen und finanziellen Berechnungen an die Regierung des Fürstentums weitergeleitet. Getra- gen wurde der Antrag vom Vorstand des HVFL, der Fachkommission, dem Begutachter und der GSK. Im Jahr 2002 wird nach erfolgter Stellungnah- me der Gemeinden eine Behandlung durch Regie- rung und Landtag stattfinden können. Die Ent- scheidung über eine Erweiterung und Verlänge- rung ist für die Weiterführung des Gesamtprojektes von grundlegender Bedeutung. Somit hoffe auch ich als Autorin auf die Weitsicht aller politisch Ver- antwortlichen. 254
        

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