Maschinenhalle in der Firma «Jenny, Spoerry & Cie.» in Vaduz, 1979 Arbeiterinnen in der Zahnfabrik Ivoclar (ehe- mals: Ramco) in Schaan 
mit erklärt, dass dieser Art von Zuwanderung trotz der viel zitierten «Überfremdung» kaum Wider- stand erwuchs. BEDINGTES RECHT AUF FAMILIENGRÜNDUNG Im zweiten Artikel geht es darum, die schlimmsten Auswüchse des Rotationssystems zu beseitigen. Aufenthalter, die eine Liechtensteinerin oder eine Niedergelassene heiraten, werden nicht mehr zum Verlassen des Landes gezwungen. Sie erhalten un- abhängig von ihrer beruflichen Qualifikation das Recht, in Liechtenstein eine Familie zu gründen. Grundsätzlich verboten bleibt nach wie vor der Fa- miliennachzug, dies trotz einer zunehmenden Libe- ralisierung in den umliegenden Ländern. Lassen wir die einzelnen Massnahmen noch ein- mal Revue passieren, so handelte es sich bei der Verordnung von 1963 um den Versuch, mittels der Einführung eines einfach zu handhabenden Steue- rungsmechanismus' (Zulassung im Rahmen des Wegzugs) den Bestand der ausländischen Arbeits- kräfte aus dem Drittausland zu stabilisieren und trotz des bedingt gewährten Rechts auf Familien- 166
        

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