1901 BIS 2001: DIE ERSTEN HUNDERT JAHRE DES HISTORISCHEN VEREINS / KLAUS BIEDERMANN Absolvierung des Untergymnasiums setzte er 1886 seine Ausbildung an der Kunstgewerbeschule in München fort. Sein künstlerisches Talent ebnete ihm den Weg in die königlich-bayerische Kunst- akademie, an der er sich auf das Studium der Bild- hauerei konzentrierte. Das letzte Ausbildungsjahr 1897 schloss er mit einer Studienreise nach Italien ab. Ebenso wie Gabriel Hiener wurde Egon Rhein- berger 1904 in die Kommission berufen, welche die Restaurierung von Schloss Vaduz fachkundig begleitete.309 Rheinberger war 1901 Gründungs- und Vor- standsmitglied des Historischen Vereins und wurde 1912 dessen erster Konservator. Er zeigte nicht nur ein künstlerisches und kunstgeschichtliches, son- dern auch ein starkes archäologisches Interesse und Engagement. Rheinberger war darum bemüht, «keine Gelegenheit unbenutzt zu lassen, um früh- geschichtliche Funde zu sichern».310 Er regte zahl- reiche Ausgrabungen an, so 1927 auf den Maurer Wiesen in Schaanwald, 1930 bis 1933 beim Burg- hügel Gutenberg in Balzers sowie in den Jahren 303) Paul Vogt: Brücken zur Vergangenheit. Vaduz, 1990. S. 181. - Beiträge von In der Maur finden sich in den Jahrbüchern Band 1 (1901): Die Gründung des Fürstentums Liechtenstein, hier S. 5-80, Band 5 (1905): Feldmarschall Johann Fürst von Liechtenstein und seine Regierungszeit im Fürstentum, hier S. 149-216, und in Band 8 (1908): Johann II. Fürst von Liechtenstein. Ein Gedenkblatt zum 50- jährigen Regierungsjubiläum. hier S. V-LVIII. 304) Vgl. JBL 25 (1925): Die ersten 25 Jahres unseres Vereins 1900-1925, S. 1-8; weitere Beiträge von Fegerwaren beispielsweise in JBL 7 (1907): Bericht über Neuere Literatur (1902-1907), das Fürstentum Liechtenstein berührend, hier S. 171-181 (chronologisch fortgesetzt in JBL 15, S.109-127), sowie in JBL 22 (1922): Urteile der Auslandspresse über die 20-jährige Tätigkeit des Historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein, hier S. 81-100. 305) JBL 33 (1933), S. 8. 306) JBL 41 (1941), S. 153 ff. 307) Protokoll der Ausschuss-Sitzung vom 30. Juli 1930. 308) JBL 10 (1910): Bericht über die Aufdeckung anscheinend alemannischer Gräber auf dem Grundstück des Maurermeisters Kaspar Hilti in Schaan, hier S. 188-192. 309) Zum künstlerischen Wirken Rheinbergers siehe auch den Beitrag von Anton Wilhelm: Egon Rheinberger. Leben und Werk. In: JBL 84 (1984), S. 101-262. 310) JBL 36 (1936), S. 10. 
Karl von In der Maur Lehrer Alfons Feger 7f)
        

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