VORSTANDSMITGLIEDER 
GARRIEL HIENER KARL VON IN DER MAUR Landesverweser Karl von In der Maur wurde am 16. Oktober 1852 in Wiener Neustadt geboren. In der Maur studierte in Wien Rechts- und Staatswis- senschaft und trat 1884 in die Dienste des Fürsten von Liechtenstein. Als Landesverweser liess er sich 1896 in Vaduz nieder. Er hatte dieses Amt bis zu seinem Tod am 11. Dezember 1913 inne. Im Jahr 1901 wurde er Gründungs- und Vorstandsmitglied des Historischen Vereins. Er verfasste mehrere Beiträge für das Jahrbuch des Historischen Ver- eins, so zur Gründung des Fürstentums Liechten- stein sowie über einzelne Fürsten des Landes.3"3 ALFONS FEGER Alfons Feger, Gründungs- und Vorstandsmitglied des Historischen Vereins, wurde am 5. April 1856 in Triesen geboren. Nach dem Besuch der Volks- schule in Triesen und der Landesschule in Vaduz absolvierte er das königliche katholische Lehrer- seminar in Gmünd, Württemberg, welches er 1876 abschloss. Von 1876 bis 1885 war er Lehrer in Eschen und von 1885 bis 1895 war er Schulleiter der Primarschule Balzers. Von 1895 bis 1918 lehr- te Alfons Feger an der Landesschule in Vaduz. Hier betreute er von 1907 bis 1919 die Lehrerbiblio- thek. Alfons Feger engagierte sich auch politisch: Er war von 1902 bis 1918 Landtagsabgeordne- ter und von 1922 bis 1928 auch Regierungschef- Stellvertreter. Für das Jahrbuch des Historischen Vereins verfasste Feger mehrere Beiträge, so auch einen Überblick zu den ersten 25 Vereinsjahren im Band 25.304 Alfons Feger verstarb am 18. Juli 1933. Eugen Nipp würdigte den Verstorbenen wie folgt: «Von Anfang an versah er das Amt des Kassiers und Bibliothekars mit vorbildlichem Eifer und sel- tener Genauigkeit. Seine Bibliothek kannte Feger wie keiner, und es war eine Freude, die muster- hafte Ordnung bewundern zu können».305 
Der am 2. Mai 1854 in Bamberg geborene Gabriel Hiener war ebenfalls Gründungsmitglied des His- torischen Vereins. Gabriel Hiener war 1896 als Landestechniker nach Vaduz gekommen. In dieser Funktion beschäftigte er sich vor allem mit den Rüfeverbauungen. Im Jahr 1904 wurde Hiener in die Kommission berufen, welche die Restaurie- rungsarbeiten von Schloss Vaduz begleitete. Im Februar 1928 wurde er in den Vereinsvorstand gewählt und betreute während mehrerer Jahre die Vereinsbibliothek. Gabriel Hiener starb am 20. Januar 1942. In dem von Josef Ospelt verfassten Nachruf heisst es über den Verstorbenen, der sich beson- ders auch für die Geologie interessiert hatte; «Er war ein grosser Bücherfreund und verfügte auch über eine schöne private Büchersammlung, die von seinen vielseitigen geistigen Interessen Kunde gibt. Die Arbeiten des Historischen Vereins fanden bei ihm lebhaftestes Interesse, und so weit immer möglich versäumte er keine Versammlung und nach seiner Wahl in den Vorstand keine Aus- schusssitzung, bis das Nachlassen des Augenlichtes ihm dies unmöglich machte. An den Beratungen des Vorstandes nahm er regen Anteil und in man- che Sitzung brachte er Gegenstände mit, die be- sondere Aufmerksamkeit auf sich zogen».306 Hiener animierte selbst zu Studien. So regte er 1930 eine Arbeit über die liechtensteinischen Kirchenglocken an.307 Für das Jahrbuch Band 10 hatte er zudem einen Bericht über die Aufdeckung alamannischer Gräber auf dem Areal des Kaspar Hilti in Schaan verfasst.308 EGON RHEINBERGER Als Sohn des fürstlichen Hauptmanns und Landes- technikers Peter Rheinberger und der Theres, ge- borene Rheinberger, wurde Egon Rheinberger am 14. Januar 1870 in Vaduz geboren. Nach dem Be- such der Volksschule in Vaduz trat er 1881 in das Gymnasium in Feldkirch über. Im Anschluss an die 74
        

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