erhöht.268 Ab 1976 spendete der Fürst 1 500 Fran- ken jährlich und seit 1983 beläuft sich der fürstli- che Beitrag auf 5 000 Franken pro Jahr.269 Bisweilen gab es auch zweckgebundene Spen- den: So gewährte Fürst Johann II. im Jahr 1912 den Beitrag von 800 Gulden zugunsten der ar- chäologischen Forschung.270 Eine von der Univer- sität Tübingen organisierte Historische Tagung in Liechtenstein wurde von Fürst Franz Josef IL mit 5 000 Franken unterstützt.271 Zum anderen war der Fürst einmal Anlass zu einer Spende von aussen: Die LGT Bank in Liechtenstein spendete anlässlich des 50. Geburtstags von Fürst Hans-Adam II. 1995 den Betrag von 50 000 Franken, zweckgebunden für die Publikation «Schellenberg-Borscht», ver- fasst von Magdalena Maczynska, die im Frühjahr 2000 präsentiert wurde.272 WEITERE SPONSOREN DES HISTORISCHEN VEREINS Privatpersonen, Firmen und Stiftungen Hessen dem Historischen Verein auch immer wieder Spenden zukommen. Im folgenden Überblick seien lediglich diejenigen Spenderinnen und Spender genannt, die grössere Frankenbeträge dem Historischen Verein zugute kommen Hessen. Der Wert von kleineren Beiträgen soll damit jedoch keineswegs geschmä- lert werden; denn für die Erfüllung seiner zahlrei- chen Aufgaben war der Verein immer wieder dank- bar für jede Spende von privater Seite. Die finanzi- elle Situation im Laufe der Vereinsgeschichte war bisweilen angespannt, wenn auch ein Passivsaldo in der Jahresrechnung nach 1901 nur noch in den Jahren 1929, 1973 und 1992 in der Vereinsrech- nung nachgewiesen werden konnte.273 Der Zürcher Bauunternehmer Walo Bertschin- ger274 liess als privater Spender 1940 dem Histo- rischen Verein 1 500 Franken zukommen.275 Der seit 1944 in Liechtenstein ununterbrochen wohn- hafte Waffenhändler Rudolf Ruscheweyh, Schaan, wurde 1945 Vereinsmitglied und spendete zugleich 300 Franken.276 Ein weiterer privater Gönner war beispielsweise Carl Otto Gattenhof, Vaduz, der dem 
Verein 1958 und 1959 jeweils 2 000 Franken und 1963 nochmals 1 000 Franken zukommen liess. Tonwarenfabrikant Eugen Schädler aus Nendeln spendete 1949 dem Historischen Verein 200 Fran- ken. Seine Firma wollte aber gleichzeitig Tongefäs- se in Form des Schussenriedes-Kruges herstellen und dieselben mit alten Formen von liechtensteini- schen Namen versehen. Dem Vereinsvorstand ge- fiel diese Idee nicht, er konnte deren Umsetzung aber letztlich nicht verhindern.277 Nach dem Zweiten Weltkrieg traten vermehrt Firmen, Industriebetriebe und Banken als Spende- rinnen und Spender für den Historischen Verein auf. Die Press- und Stanzwerke in Eschen Hessen dem Verein 1943/44 erstmals 500 Franken zukom- men. Dieselbe Firma war auch in späteren Jahren Spenderin. Die Liechtensteinischen Kraftwerke sind seit den frühen 1960er Jahren stete Gönner des Historischen Vereins. Ihre jährliche Spende begann mit 750 Franken und beläuft sich heute auf 1 500 Franken.278 Die Zahnfabrik Ramco (später: Ivoclar) überwies dem Historischen Verein spora- disch Gönnerbeiträge in Höhe von 500 bis 1 000 Franken.279 Die Liechtensteinische Landesbank überwies dem Historischen Verein erstmals 1946/ 47 einen Gönnerbeitrag. Die Landesbank blieb seit- her Gönnerin des Historischen Vereins, ihre jähr- liche Spende wurde von anfänglich 300 Franken auf 500 Franken (1953/54), auf 1000 Franken (1957/58), auf 2 000 Franken (1981), auf 3 000 Franken (1985) und schliesslich im Jahr 1994 auf heute 5 000 Franken erhöht.280 Liechtensteinische Stiftungen wurden dann be- sonders ab den 1970er Jahren Gönnerinnen des Historischen Vereins. Zumeist waren es Beiträge, die zweckgebunden für besondere Anlässe und Publikationen gesprochen wurden. So überwies 1976 die Guido Feger-Stiftung, Vaduz, 10 000 Franken für das Buchprojekt «Nach Amerika». Die- selbe Stiftung stellte 1981 die Summe von 25 000 Franken für archäologische Ausgrabungen zur Verfügung.281 Für diese Tätigkeit spendete auch die Maria Holder-Stiftung, Vaduz, im selben Jahr den Betrag von 15 000 Franken. Die Karl Mayer- Stiftung überwies 1992 die Summe von 25 000 70
        

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