LIECHTENSTEINISCHES LANDESMUSEUM 2000 Teile des Vaduzer Münz- schatzfundes werden im Liechtenstcin-Pavillion an der Weltausstellung in Hannover gezeigt ausgestellt im «Kulturstein» des Liechtenstein-Pa- villons, der insgesamt 1,5 Millionen Besucher zähl- te. Die administrative und fachliche Bearbeitung übernahm verdankenswerter Weise die Fachstelle für Archäologie, Triesen. RESTAURIERUNGEN Die Restaurierungsarbeiten konzentrieren sich ne- ben der üblichen konservatorischen Betreuung der gesamten Sammlungsbestände vordringlich auf Objekte, die für die Präsentation in den künftigen Ausstellungen vorgesehen sind. Das Orgelpositiv aus dem 17. Jahrhundert - eine Schenkung der Ge- dächtnisstiftung Peter Kaiser an das Liechtenstei- nische Landesmuseum - befindet sich derzeit zur umfassenden Restaurierung bei der Orgelbaufirma Kuhn in Männedorf (ZH). SAMMLUNGEN, BIBLIOTHEK «Kern des Museums ist stets seine Sammlung und deren Vermittlung». Professor Christian von Holst, Direktor der Staats- galerie Stuttgart. 
In allen Bereichen der vielfältigen Sammlungsbe- stände des Liechtensteinischen Landesmuseums konnten insgesamt über 250 Neueingänge ver- zeichnet werden, darunter viele Objekte und Doku- mente, die als Schenkungen zugegangen sind. An dieser Stelle sei den Donatoren sehr herzlich ge- dankt. Durch Ankauf konnte eine wertvolle Zinnsamm- lung aus mehr als sechzig Objekten bestehend, Kannen, Teller, Gefässe usw. aus dem Nachlass Ing. Peter Rheinberger, Rotes Haus Vaduz, erworben werden. Aufgrund der Schenkungsurkunde vom 9. Mai 1988 konnte im Berichtsjahr eine Sammlung ba- rocker Plastiken aus dem Besitz von Frau Gerda Techow, Vaduz, in den Museumsbestand übernom- men werden. Es handelt sich dabei um eine «Maria Immaculata» von Christian Wenzinger (1710 bis 1797), zwei Barock-Leuchterengel, zwei barocke schwebende Enge! und einen heiligen Antonius von Padua mit Christuskind. Frau Techow gelangte 1988 mit folgendem Schreiben an die Museumslei- tung: «Seit bald 30 Jahren wohne ich in Liechtenstein und fühle mich hier sehr wohl. Während dieser Zeit habe ich das Land und seine Bewohner ken- nen- und schätzen gelernt und fühle mich mit ih- 347
        

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