HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2000 Alpenforschung» im September 2001 in Kempten im Allgäu einfliessen. Das Thema des Kongresses ist: «Die Sachkultur in den alpinen Gesellschaften.» Die jährliche Zusammenkunft der Geschäftslei- tung mit den Autoren und Autorinnen der Kunst- denkmäler- und der INSA-Reihe gehört zum festen Bestandteil des Gesellschaftsjahres der GSK. Auf Einladung der Redaktionskommission trafen sich Autoren und Autorinnen der GSK am 15. und 16. September 2000 in Einsiedeln. Sie wurden dort be- grüsst von Dr. Anja Buschow Oechslin und Profes- sor Werner Oechslin in der «Stiftung Bibliothek Werner Oechslin» auf der Luegeten, ein in Teilen (unterirdisch) fertiggestelltes Projekt des Architek- ten Mario Botta. Die Veranstaltung bot neben der Besichtigung der Stiftsbibliothek des Klosters Ein- siedeln Gelegenheit zum inhaltlichen und grund- sätzlichen Austausch der Autoren aus verschiede- nen Schweizer Kantonen und dem Fürstentum Liechtenstein. AUSBLICK Das Probemanuskript «Gemeinde Schaan» hat die Erkenntnisse der Autoren in den Schweizer Kanto- nen bestätigt: Eine Zunahme der Bautätigkeit seit Beginn des 20. Jahrhunderts führt zur zahlenmäs- sigen Zunahme der zu bearbeitenden Objekte. Eben- so sind die wissenschaftlichen Ansprüche in Bezug auf Quellennachweise analog zum allgemein gestie- genen Standard gewachsen, desgleichen der Um- fang des Quellenmaterials bei jüngeren Denkmä- lern. All diese Faktoren haben zu einer Zunahme des Stoffumfangs und zur Erhöhung des Aufwands geführt, der zu dessen Bearbeitung und Darstel- lung erforderlich ist. Die Folge ist eine Verkleine- rung des in einem Normalband von 480 Seiten un- terzubringenden Gebietes, gefolgt von einer Ver- langsamung der Gesamterfassung. Dem rascheren Fortschreiten der Arbeit am Kunstdenkmäler-In- ventar sind flankierende Forschungen zur Archiv- und Quellenerschliessung sowie lokalhistorische Forschungen förderlich. 
Schätzungen, resultierend aus Erfahrungswer- ten in den Schweizer Kantonen, nennen für die Dauer der Bearbeitung eines Bandes fünf bis acht Jahre, zu denen noch ein Jahr für die Buchherstel- lung gerechnet werden muss. Der Zeitplan für die Erarbeitung des Bandes «Kunstdenkmäler des Für- stentums Liechtenstein» liegt somit mit fünf Jahren am unteren Limit. Zudem ist die Phase der Druck- legung nicht einkalkuliert. Im Verlauf des Jahres 2001 gilt es darum, die Grundsätze für das Gesamt- werk «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechten- stein» festzulegen. Hierzu gehören insbesondere Entscheidungen, die Zeitaufwand und Umfang be- treffen. Die Arbeit wird derzeit in den Gemeinden Eschen und Planken fortgesetzt. DANK Mein Dank gilt all denen, die im Berichtsjahr die Grundlagenforschung mit Gesprächen, Informatio- nen und Material unterstützt haben. Hierzu gehö- ren insbesondere das DoMus, Schaan, mit Gemein- dearchiv und Gemeindesammlung, vertreten durch Eva Pepic und Gina Jehle, ebenso das Baubüro der Gemeinde Schaan sowie das römisch-katholische Pfarramt der Gemeinde mit Pfarrer Florian Hasler und Messmer Robert Jungi. Zu danken ist ausser- dem dem Hochbauamt mit Denkmalpflege und Ar- chäologie, namentlich Patrik Birrer, Jürgen Frän- zer bzw. Hansjörg Frommelt und Ulrike Mayr, wie auch dem Liechtensteinischen Landesmuseum un- ter der Leitung von Norbert Hasler sowie seinen Mitarbeitern Paul Frick und Thomas Müssner. Ge- dankt sei zudem dem Redaktor des LIistorischen Lexikons für das Fürstentum Liechtenstein, Arthur Brunhart, für die kooperative Zusammenarbeit. Klaus Biedermann gebührt ein Dankeschön für sein Engagement im Bereich der Protokollführung und Buchhaltung. 337
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.