Historischen Vereins, übernimmt dankenswerter- weise die Protokollführung der Sitzungen und ist zudem Ansprechperson für alle buchhalterischen und verwaltungstechnischen Belange. ARBEITSSTAND Am 21. Juni 2000 traf sich die Fachkommission zur ersten Arbeitssitzung. Frau Dr. Herrmann in- formierte über den Stand der Arbeiten und legte einen Arbeitszeitplan bis zur abschliessenden Vor- lage des Manuskriptes Ende 2004 vor. Im Zentrum des Berichtsjahres stand die Bearbeitung des Pro- bemanuskriptes «Gemeinde Schaan», das grundle- gend für alle nachfolgend zu verfassenden Kapitel von der Redaktion in Bern und der Fachkommissi- on «Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechten- stein» begutachtet werden wird. Die Fertigstellung erfolgte zum Ende des Berichtsjahres. Gearbeitet wurde mit EDV ohne Einsatz einer Datenbank. Das Kapitel erfasst mit 136 Druckseiten (inklusi- ve Abbildungen, Legenden und Registeranteil) in knapper Form, wissenschaftlich fundiert und für einen grossen Leserkreis bestimmt, die Kunstdenk- mäler der Gemeinde Schaan. In Text und Bild wer- den die Grundlagen für weitere Forschungen be- reitgestellt. Es fliessen bisherige Forschungsergeb- nisse ein, die ergänzt werden durch neue Erkennt- nisse aufgrund der Beobachtungen am Objekt sowie der gesichteten Schrift-, Bild- und Planquel- len. Neues Schwerpunktthema stellt die «Bevölke- rungs- und Siedlungsentwicklung» mit einer Analy- se der Einflussnahme auf strukturelle Veränderun- gen bzw. Bauentwicklungen der Gemeinde Schaan dar. Das Forschungsgebiet der Archäologie findet im Vergleich zu den neu erschienenen Kunstdenk- mälerbänden der Schweizer Kantone besonders umfangreiche Beachtung. Im Mittelpunkt der Kunst- denkmälerreihe stehen traditionell die sakralen und profanen Baudenkmäler mit ihrer Ausstattung. Erstmalige Erwähnung finden beispielsweise das Kloster St. Elisabeth von 1935, das Theater am Kirchplatz von 1913/1972, aber auch Bauten, die von historischem Interesse sind, wie das Armen-haus 
oder das Postgebäude. Eine Neuaufnahme der verkehrstechnischen Bauten, wie des Bahnho- fes Schaan-Vaduz oder der Rheinbrücke Schaan- Buchs ist ebenso zu verzeichnen wie die Inventari- sierung der Bauten im Heimatstil oder im histori- stischen Stil aus der Zeit nach der Jahrhundert- wende. Neueste Restaurierungsergebnisse von St. Laurentius, St. Peter und der Duxkapelle finden Eingang in die betreffenden Kapitel. «Brunnen» und «Denkmäler» sind in eigenen Kapiteln bear- beitet. Insbesondere bei mobilem Kulturgut musste eine Auswahl der kunsthistorisch relevanten Stücke getroffen werden. Das Kapitel «Gemeinde Schaan» wurde mit insgesamt 100 Abbildungen projektiert. ÖFFENTLICHKEITSARBEIT UND SONSTIGE TÄTIGKEITEN Mit dem Auftrag der Erstellung des Buchmanu- skriptes sind auch Öffentlichkeitsarbeit und Aus- kunftstätigkeit verbunden. Die wesentlichen Anlie- gen des Projektes «Kunstdenkmäler des Fürsten- tums Liechtenstein» wurden im Februar 2000 auf der Homepage des Historischen Vereins übersicht- lich dargestellt. Angestrebt wird zudem eine Prä- sentation des Projektes in der lokalen Presse, so- bald die Beurteilung des Probemanuskriptes «Ge- meinde Schaan» seitens der Fachkommission und der Redaktion der GSK vorliegt. Ergebnisse der Forschungen in den einzelnen Gemeinden fliessen in den kommenden Jahren als Artikel sukzessive in das Flistorische Lexikon ein. Hierzu gehören beispielsweise Beiträge zu den Ar- chitekten Erwin Hinderer und Ernst Sommerlad, Themenartikel wie Brunnen, Gemeinde- und Rat- häuser, Kurhäuser, Landtagsgebäude, Schulbauten, Wohntürme, Pfrundbauten, Landesmuseum, Bie- dermann-Haus, Engländerbau oder Villenviertel Schaan/Vaduz u. a. Ergebnisse der Forschungsar- beit werden ebenfalls in dem Vortrag «Holz oder Stein. Alpine Kur- und Berghäuser Liechtensteins zwischen Tradition und Moderne» beim Kongress der «Internationalen Gesellschaft für historische 336
        

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