Beziehungen zwischen dem Fürstentum Liechten- stein und der Schweiz von 1945 bis 1970» (Iwan Koppel) erfolgreich abgeschlossen werden. Die Drucklegung der Lizentiatsarbeit von Alexander Meili über die «Geschichte des Bankwesens in Liechtenstein (1945-1980)» konnte dank der Ver- mittlungstätigkeit der FILFL-Redaktion ermöglicht werden. Die Arbeit mit einem Liechtenstein-Thema wird eine neue, von Professor Urs Altermatt her- ausgegebene Reihe «Studien zur Zeitgeschichte» als erster Band eröffnen. Der Redaktor legte kleinere Publikationen vor, unter anderem in den Balzner Neujahrsblättern, im Jahrbuch des Historischen Vereins zum Thema «1799: Franzosenzeit - Schreckenszeit. Die Aus- wirkungen des Zweiten Koalitionskrieges auf das Fürstentum Liechtenstein» und im Jahresbericht des Liechtensteinischen Landesmuseums über «Ge- neral Suworow und die Russen in Liechtenstein. Der Marsch durch das Fürstentum im Oktober 1799». Zudem erschien im Chronos Verlag in Zürich der von ihm herausgegebene Sammelband «Liechtenstein und die Revolution 1848: Umfeld - Lirsachen - Ereignisse - Folgen» mit einem ein- führenden Kapitel über «1848 in Liechtenstein». Ein von ihm für den Druck vorbereiteter Vortrag von Professor Dr. Hermann Bausinger zum Thema «Volkskunde heute» erschien in den Mitteihmgen des Vereins für Bündner Kulturforschung und wird auch im Jahrbuch des Historischen Vereins (Band 101) abgedruckt. Im Stadium der Druckvorberei- tung befanden sich Ende des Berichtsjahres die Er- träge der Dritten Liechtensteinischen Historischen Tagung «Herrschaft und Repräsentation», welche Referate über Fragen der Flerrschaft, der Reprä- sentation (der Staatsgewalt), Herrschaftswechsel und Herrschaftsstrukturen sowie die regierenden Häuser Brandis, Sulz, Hohenems und Liechtenstein umfasst. 
DIE UMSTRUKTURIERUNG Das HLFL ist als erstes nach lexikographischen Kri- terien und wissenschaftlichen Standards erarbeite- tes Lexikon des Fürstentums Liechtenstein ein Pio- nierwerk, das schon bisher reiche Erträge zur liechtensteinischen Geschichte, zum liechtensteini- schen Selbstverständnis und zur Stärkung der liechtensteinischen Identität hervorgebracht hat. Im Verlaufe der ständig wachsenden Arbeiten zeigte sich, dass das HLFL in struktureller Hinsicht reformiert und materiell auf eine neue Grundlage gestellt werden muss. Die Entwicklung bedingte eine strukturelle Anpassung, die Schaffung einer arbeitsteiligen Organisation, die Implementierung eines Controlling und die Bewilligung neuer Mittel. Die vorgeschlagene Umstrukturierung beinhaltet das Ineinandergreifen der Arbeitsleistung erfahre- ner Kräfte und neuer redaktioneller Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, eine zielorientierte Auftei- lung der vielfältigen Arbeitsgebiete, die Vertiefung der für einen erfolgreichen Abschluss des Projektes notwendigen fachlichen Auseinandersetzungen so- wie eine Verbesserung der Produktionsabläufe. Aus organisatorischen und sachlichen Gründen war es angezeigt, das HLFL der Regierung als neu- er Trägerschaft zu unterstellen, welche das Lexikon aus Anlass des Jubiläums «200 Jahre liechtenstei- nische Souveränität» im Sommer 2006 herausge- ben wird. Die Regierung wird auch das Controlling wahrnehmen. Die Stelle des bisherigen Alleinredaktors wird auf 200 Prozent erhöht, um neue Kräfte einbinden zu können. Neu geschaffen wird eine Redaktions- kommission. Sie hat eine zentrale Aufgabe in den Bereichen Planung, Überwachung, Koordination und Steuerung (Projektmanagement) zu erfüllen. Der Redaktionskommission gehören die Redakto- ren und der bisherige Redaktor an, der als Projekt- leiter den Vorsitz übernimmt. Es ist vorgesehen, die Redaktion in bestimmten Fragen durch Arbeits- gruppen zu unterstützen. Die Wissenschaftlichkeit des HLFL ist ein Grund- erfordernis des gesamten Projektes. Die Wissen- schaftliche Beratung wird, was den Wissenschafth- 328
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.