HISTORISCHER VEREIN FÜR DAS FÜRSTENTUM LIECHTENSTEIN 2000 Historisches Lexikon für das Fürstentum Liechtenstein TÄTIGKEITSBERICHT 2000 ZIELSETZUNGEN 2000 Das Jahr 2000 war, wie vorgesehen, ein entschei- dendes Jahr in der Geschichte des Historischen Le- xikons für das Fürstentum Liechtenstein. Die Wei- chen für die Zukunft und die Leitplanken für den erfolgreichen Fortbau des Projektes und dessen Abschluss wurden festgelegt. Das Historische Lexi- kon als ein Fokus der historisch-landeskundlichen Forschung über das Fürstentum Liechtentein leis- tet einen wichtigen Beitrag zum Selbstverständnis des Fürstentums Liechtenstein. ALLGEMEINES Die Arbeiten am Historischen Lexikon für das Fürs- tentum Liechtenstein (HLFL) gingen im Berichts- jahr 2000 in sehr stark reduziertem Umfang weiter, weil sich das ganze Projekt in einer Umstrukturie- rungsphase befand und der bisherige Redaktor sei- ne Tätigkeit beim Lexikon in zeitlicher Hinsicht sukzessive reduzierte. Die LIaupttätigkeiten betra- fen die Sicherstellung der laufenden Artikelproduk- tion und die Ausarbeitung der neuen Projektstruk- tur. Daneben wurden weitere, mit dem HLFL zu- sammenhängende Bereiche betreut. TRÄGERSCHAFT UND WISSENSCHAFTLICHE BERATUNG Der Vorstand des LIistorischen Vereins als die Trä- gerschaft des LIistorischen Lexikons behandelte die das HLFL betreffenden Geschäfte in den ordentli- chen Sitzungen. Dabei wurden in erster Linie die vom Redaktor angestrebte Neustrukturierung und -Finanzierung des Projektes diskutiert und zuhan- den der Regierung verabschiedet. Mit Ende des Be- richtsjahres ist die Trägerschaft vom Historischen Verein auf die Fürstliche Regierung übergegangen. Der Wissenschaftliche Beirat, dessen Mandats- periode per Ende des Vorjahres ausgelaufen war, wurde im Berichtsjahr (vorerst) nicht wiederbe- setzt, weil die Umstrukturierung des Projektes ab-zuwarten 
war. Einzelne Mitglieder des Beirates wurden jedoch im Rahmen ihrer Tätigkeit als wis- senschaftliche Berater weiterhin in die Arbeiten miteinbezogen. Ebenso wurden die anderen wis- senschaftlichen Berater und Beraterinnen in ihren Sachbereichen, bei Vernehmlassungen und laufen- den redaktionellen Arbeiten nach Bedarf zu Rate gezogen. DIE REDAKTION Die Redaktion blieb wie bisher ein Einpersonenbe- trieb, wobei der Redaktor teilzeitlich beschäftigt war (20 bis 50 Prozent) und darüber hinaus unent- geltlich zusätzliche Leistungen erbrachte. Die im Umfang stark reduzierten redaktionellen Tätigkei- ten betrafen die gewohnten Aufgabenbereiche: Be- arbeitung der Stichwortliste, Artikelproduktion, Verpflichtung und die Betreuung von Autoren und Autorinnen, Betreuung der vom Redaktor initiier- ten Projekte. Die Zahl der Einträge, das heisst der einzelnen Stichwörter, die als Artikel oder Direkt- verweise im HLFL aufscheinen werden, beläuft sich auf Ende Berichtsjahr auf 3 405. Sie umfassen insgesamt 81 153 Lexikonzeilen. Das gesamte HLFL wird demnach gemäss derzeitiger Planung etwa 3 750 Artikel mit etwa 90 000 Zeilen Text um- fassen, zusätzlich eines 25-prozentigen Illustrati- onsanteils umgerechnet also 3 750 Artikel mit 112 500 Zeilen. Der Redaktor verfasste Artikel für das Lexikon für Theologie und Kirche in Freiburg im Breisgau, leistete auf Anfrage hin Hilfestellung und Beratung auf dem Gebiet der historischen Landeskunde und erstellte im Zusammenhang mit Lizentiatsarbeiten und anderen historischen Forschungsprojekten Gut- achten. Ebenso unterstützte er laufende Studienab- schlussarbeiten mit liechtensteinischen Themen. So konnten im Berichtsjahr die drei Lizentiatsar- beiten «Das Verhältnis zwischen der Schweiz und Liechtenstein von 1852 bis 1914» (Patrick Hasel- bach), «Der Zollvertrag zwischen der Schweiz und dem Fürstentum Liechtenstein aus dem Jahre 1923» (Matthias Hofstetter) sowie «Die politischen 327
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.