«MUT HABEN, ANREGEN, DISKUSSIONEN ANFANGEN, DAS SIND SCHON AUFGABEN DES HISTORISCHEN VEREINS» ES IST EIGENTLICH SCHON ETWAS AUSSER- ORDENTLICHES FÜR UNSERE SITUATION HIER IM LAND, DASS EIN EINFACHER LAND- WIRT IN JENER ZEIT PLÖTZLICH ETWAS DER NACHWELT SCHRIFTLICH ERHALTEN WILL Norbert W. Hasler: Das Dokument ist relativ un- scheinbar, aber hochinteressant. Die Rede ist von der Helbert-Chronik, einer 290 Seiten umfassen- den handgeschriebenen Aufzeichnung. Als Autor galt lange Zeit Jakob Heibert, dessen Name auf der letzten Seite der Chronik steht. Erst in jüngster Zeit haben kriminaltechnische Untersuchungen mit Schriftvergleich dessen Vater Johann Georg Hei- bert als Urheber der Chronik nachgewiesen.9 Johann Georg Heibert - er lebte von 1759 bis 1813 - war in vierter Generation hier im Lande an- sässig, seine Vorfahren stammten ursprünglich aus Tirol. Er war Bürger und Einwohner von Eschen und wohnte auf Schönabüel. Er muss ein sehr be- wegtes Leben gehabt haben, war vier Mal verheira- tet, hatte etwa zehn Kinder. Er war Landwirt, da- neben einer der zwölf Richter des Unterländer Ge- 9) Vgl. hierzu den Aufsatz von Peter Geiger: Verfasser der Helbert- Chronik aufgespürt. In: JBL 90 (1991). S. 317-328. 
Erste Seite der Helbert- Chronik von Johann Georg Heibert (1759 bis 1813) 303
        

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