Das Anwesen Gamander, ein alter herrschaftlicher Gutshof, erhielt um 1720 sein heutiges barockes Aussehen. Der Historische Verein forderte in einer 1998 gefassten Resolution die öffentliche Hand auf, das aus Privatbesitz zum Verkauf stehende Bauob- jekt mitsamt dem Umland käuflich zu erwerben. 
WIR SIND EINFACH VERPFLICHTET, DEN NACHKOMMENDEN GENERATIONEN ETWAS ZU ERHALTEN Marie-Theres Frick: Als ich überlegte, was ich mit- bringen sollte, dachte ich zuerst an das «Guataberg Mennle», den «Mars von Gutenberg». Heute mor- gen fiel mir noch eine zweite Variante ein: 
das Ga- mander. Denn das Gamander Anwesen ist für mich im Moment auch ein kulturpolitisches Thema. Wir kämpfen darum, dass das Gamander Anwesen in die öffentliche Hand kommt und da dachte ich, das passt gar nicht so schlecht in unsere Diskussion. Die Diskussion um den Erwerb des Gamanders durch die öffentliche Hand war zum Teil immer mit der Frage des Verwendungszwecks verbunden. Zu- erst wird immer gefragt, was macht man damit? Jeder Verwendungszweck, den man vorschlägt, passt irgendeiner Gruppe nicht. Und so ist es auch sehr schwierig, die Leute zu überzeugen, dass man das Objekt kaufen sollte. Ich bin persönlich der An- sicht, dass wir im Moment gar keinen Verwen- dungszweck brauchen. Es geht einzig und allein darum, dass man das Gamander jetzt erhält. Es können ja unsere Nachkommen dereinst entschei- den, was sie damit machen wollen. Die Schönheit des Gamanders liegt nicht allein im Gebäude, son- 296
        

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