1958 wurden Teile der Sammlungen des Histori- schen Vereins im Liechten stein-Pavillon an der Welt- ausstellung in Brüssel gezeigt. 
der Heimat» durchzuführen, «einesteils, um ein- mal zu zeigen, was an altem historisch und künst- lerisch wertvollem Kulturgut noch vorhanden ist und andernteils könnte der Sinn dafür geweckt und die Veräusserung alter wertvoller Gegenstände hint- angehalten werden».87 Wertvolle Vorarbeit dazu hat Erwin Poeschel mit dem Inventarband «Die Kunstdenkmäler des Fürstentums Liechtenstein» geleistet. Die Ausstellung wurde am 22. November 1959 im Landesmuseum anlässlich der Jahresver- sammlung des Historischen Vereins in Anwesen- heit S. D. des Landesfürsten Franz Josef II. eröff- net. Professor Otto Seger betonte in seinem Vortrag zur Eröffnung der Ausstellung, «dass zum Schluss so viel zusammen kam, dass eine Auslese getroffen werden konnte. Die Ausstellung sei ein Versuch; aber es sei gelungen, eine Vielfalt schönen, alten Kulturgutes vom Kostbarsten bis zum Einfachsten zusammenzubringen. ... Grösser noch und ein- drucksvoller könnte aber unsere Schau sein, wenn auch das noch da wäre, was aus unserem Lande um schnödes Geld den Weg ins Ausland gefunden hat oder aus Unverständnis beschädigt oder sogar vernichtet wurde. Man müsse sagen, dass das, was wir noch zeigen können, nur ein Rest des einstigen Reichtums sei. Ein Zweck dieser Schau sei es nun, zur Verpflichtung aufzurufen, diesen Rest zu hüten als etwas Kostbares, Unwiederbringliches».88 Die Ausstellung, die bis März 1960 dauerte, hat ein be- achtliches Echo gefunden; viele der zusammenge- tragenen und ausgestellten Objekte haben schliess- lich Eingang in die Sammlungen gefunden. «Im Be- 268
        

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