Die Bronzefiguren von Gutenberg gelangten 1935 in die Sammlungen des Historischen Vereins. Sie zählen auch heute noch zu den hervorragendsten archäologischen Funden Liechtensteins. 
Hochwürden Herr Pfarrer Tschugmell überliess dem Historischen Verein einen Bronze-Dolch und Reitersporen (letztere neuzeitlich). Finder des Dol- ches ist Herr Eduard Mündle, Haus-Nr. 129 in Mauren. Fürstlicher Oberingenieur Gabriel Hiener endlich widmete dem Historischen Verein ein auf Glas gemaltes Bild, den hl. Petrus darstellend, das ihm von den Erben nach Wegmacher Näscher in Eschen übergeben wurde. Schlossverwalter Ewald Ospelt schenkte eine Zeichnung vom Schloss von Peter Rheinberger sei.; Josef Boss, Müller in Vaduz, übergab drei Münzen aus dem ersten Viertel des 19. Jahrhundert».37 Das 35. Vereinsjahr38 wird in der Vereinschronik in «mehr als in einer Hinsicht zu den fruchtbareren für den Verein» gezählt, dies obwohl Europa mehr und mehr von den Ereignissen des Zweiten Welt- krieges überschattet wurde. Einmal wird mit Zu- friedenstellung festgehalten: Die Gutenberger Bron- zefiguren und der ebenfalls auf Gutenberg gefunde- ne sogenannte Rössenertopf sind «durch gütigste Mitwirkung der fürstlichen Regierung nun für die Sammlungen des Historischen Vereins erworben worden».39 Diese Fundgüter zählen heute zu den eindrucksvollsten Exponaten des Liechtensteini- schen Landesmuseums. An gleicher Stelle wird aber auch die grosse Sorge um abgewandertes und gefährdetes Kulturgut festgehalten: «Bekanntlich war in den Privatsammlungen der Familie von Schwerzenbach in Bregenz ein prachtvoller römi- scher Helm, der Ende der 1880er Jahre im Wisse- ler oberhalb Dux von Lorenz Frommelt sei. bei 256
        

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