Das Maurer Riet zur Zeit von Josef Murr, 1926 BOTANISCHE FORSCHUNG Zeitungsausschnitt aus dem Liechtensteiner Volksblatt, Jahrgang 1921 
Das gleiche Jahrbuch von 1922 bringt aber auch einen ersten wissenschaftshistorischen Beitrag des regional bekannten Botanikers Josef Murr über die «Geschichte der botanischen Erforschung Liech- tensteins». Murr trat 1906 seinen Dienst als Gym- nasiallehrer am Staatsgymnasium in Feldkirch an und setzte die Tradition naturkundlicher Erfor- schung Liechtensteins aus der österreichischen Nachbarstadt fort, die am Beispiel der Orchideen Liechtensteins näher beschrieben worden ist.1 In der Nachfolge des Feldkircher Jesuitenpaters Gott- fried Richen machte Murr in den folgenden zwei Jahrzehnten die botanische Erforschung Liechten- steins zu einem Schwerpunkt seiner systemati- schen und pflanzensoziologischen Arbeit. Richens erste Monographie über die Pflanzen Liechten- steins aus dem Jahre 18972 fand ihre Fortsetzung in Murrs «Neuer Übersicht über die Farn- und Blü- tenpflanzen von Vorarlberg und Liechtenstein», die zwischen 1923 und 1926 beim Vorarlberger Lan- desmuseum erschien.3 Das Vorarlberger Landes- museum besass eine naturwissenschaftliche Kom- mission, in deren Sonderschriftenreihe das Kom- 208
        

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