FESTANSPRACHEN ZUM 100-JAHR-JUBILÄUM QUADERER / FRICK / OSPELT / RHEINBERGER Der Historische Verein - bei den Worten genommen Am 11. Februar des Jahres 1901, also im übertra- genen Sinne auf den Tag genau vor 100 Jahren, richtete ein um das dies- wie auch jenseitige Wohl- ergehen einer ihm über regen Briefverkehr ans Herz gewachsenen, heranwachsenden jungen Da- me äusserst besorgter, in seinem 62. Lebensjahre stehender, väterlicher Freund an die Mutter der ge- fährdeten Seele folgende Zeilen: «Auch bemerkte ich mit Bedauern die so Vielen verhängnisvoll werdende Vorliebe für das  überhaupt, in welcher Gestalt (in Kunst, Wis- senschaft und Literatur) es sich auch zeigen mag; dass damit der Sinn für das einfach Wahre, Schöne und Gesunde unrettbar verloren geht, habe ich bei Dutzenden jungen Leuten gesehen. Das that mir leid.» Unterzeichnet «Mit der Versicherung meiner Hochachtung, Gnä- dige Frau! Küsse ich Ihre Hand und verbleibe Ihr ergebenster Josef Rheinberger» Und dem edlen, verwirrten Töchterlein daselbst gab er gleichentags in einem weiteren Brief den fol- genden Bibelspruch mit auf ihren gefahrenvollen Weg in die Moderne: « 
    

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