Felix Marxer (rechts) und sein Nachfolger als Mu- seumsleiter Norbert W. Hasler (links) bei der Begutachtung einer Pietä aus dem 16. Jahrhundert, die das Liechtensteinische Landesmuseum als Ge- schenk der Stiftung fürstl. Kommerzienrat Guido Feger 1986 entgegenneh- men durfte. Mit dem Rücktritt Felix Marxers als Vorsitzender des Historischen Vereins endete 1986 die Personal- union zwischen Vereins- vorsitz und Museumslei- tung. Die enge Verbindung zwischen Verein und Museum blieb indessen gewährleistet, u.a. durch die Einsitznahme des neuen Museumsleiters im Vorstand des Historischen Vereins. Felix Marxer hatte eine besondere Vorliebe für die Volkskunde und die Mundart. Der Ausbau der volkskundlichen Sammlung des Landesmuseums war ihm ein Herzensanliegen. Nach seiner Pensio- nierung fand er vermehrt Zeit, sich seinen Liebha- bereien zu widmen. Er beschäftigte sich intensiv mit Mundartfragen, sammelte Sprüche und Re- densarten, schrieb eigene Mundarttexte und trug sie vor. Er verstand es hervorragend, anhand von aufgezeichneten Redewendungen und Anekdoten auf humorvolle Art die reizvolle Eigenart des Dia- lekts aufleben zu lassen. Seine Geschichten und Episoden aus seinem Leben, in denen er treffend das bäuerliche Leben, Charaktere, kirchliche und weltliche Ereignisse, Brauchtum und Geschichte des Dorfes seiner Kindheit und Jugend schilderte, fanden aufmerksames Publikum bei vielen Anläs- sen. Manche seiner Gedichte und Erzählungen in Mundart, die er anregend und in unverwechselba- rer Art vorzutragen wusste, wurden als Text- und Tondokumente veröffentlicht. 200 
VORLIEBE FÜR VOLKSKUNDE UND MUNDART
        

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