Die Unterstützung der 1958 von Pfarrer Engel- bert Bucher eingeleiteten Initiative zur Schaffung eines Heimatmuseums in Triesenberg durch den Historischen Verein lag ganz im Sinne von David Beck.92 Für das 1961 eröffnete Museum hatte er sich tatkräftig eingesetzt.93 Er war an den Be- mühungen um eine Fortsetzung des Liechtensteini- schen Urkundenbuchs wesentlich beteiligt,94 eben- so an der Realisierung des Projekts für Tonaufnah- men der liechtensteinischen Dialekte durch das Phonogrammarchiv der Universität Zürich.95 Die Mundartaufnahmen wurden 1960/61 auf Schall- platten übertragen.96 Auch für die vom Histori- schen Verein unterstützten Bestrebungen zur Er- richtung einer Landesbibliothek und das in der Jahresversammlung 1958 eingebrachte Postulat ei- nes nach modernen Grundsätzen geordneten und für die Forschung zugänglichen Archivs setzte er sich ein.97 Die durch Dr. Eugen Gabriel 1964 begon- nenen Aufnahmen für den Vorarlbergisch-liechten- steinischen Sprachatlas fanden seine Unterstüt- zung und Begleitung.98 Viele Jahre war David Beck Redaktor des Jahrbuchs und vertrat den Histori- schen Verein in der Naturschutzkommission. FORSCHUNGSTATIGKEIT Als junger Lehrer zeigte David Beck zunächst be- sonderes Interesse für die Botanik und die Geologie der Bergwelt. Dann entwickelte er eine Vorliebe für die Geschichte. Als Spross einer uralten Walserfa- milie beteiligte er sich zusammen mit Pfarrer En- gelbert Bucher an der Walserforschung. Er erkann- te im raschen wirtschaftlichen Wandel nach dem Zweiten Weltkrieg eine Zeitenwende und suchte die verschwindende Lebensweise seines Heimatdorfes zu beschreiben, sie in Wort und Bild für die Nach- welt festzuhalten. Er war einer der ersten, der die Geschichte und das Leben des Walserdorfes Trie- senberg fotografisch dokumentierte und eine rei- che Bildsammlung mit Aufnahmen seiner Mitbe- wohnerinnen und Mitbewohner, ihrer Eigenheiten und Lebensweise, anlegte. Die Sammlung ist heute teilweise im Landesarchiv vorhanden. Zu seinen 188
        

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