ZUM GEDENKEN AN DIE VERSTORBENEN VORSITZENDEN DES HISTORISCHEN VEREINS / ALOIS OSPELT ten die Sammlungen des Vereins in ein Zimmer im Rathaus Vaduz überführt werden.''6 Später wurden Teile des Fundgutes im Schulhaus Ebenholz depo- niert.67 In dieser Zeit wurde verstärkt der Ruf nach einem Landesmuseum laut. Es war wesentlich Jo- sef Ospelt zu verdanken, dass im oberen Stockwerk des neu errichteten Sparkassa-Gebäudes (heute Landesbank) ein solches Museum eingerichtet wer- den konnte. Zu seiner grossen Freude wurde das völlig neu gestaltete Landesmuseum noch in seiner Präsidentschaft an Pfingsten 1954 eröffnet und für den Publikumsbesuch freigegeben.68 Bereits 1929 regte Josef Ospelt die fotografische Aufnahme der «bemerkenswerteren älteren Ge- bäude des Landes» an.69 Er vermittelte 1933 den Kauf der Ruine Schalun durch die Gemeinde Va- duz.70 In Fortsetzung früherer Bestrebungen des Vereins wurde 1943 das erste Denkmalschutzge- setz des Landes vom Vorstand behandelt und der Regierung zur Vorlage an den Landtag übergeben. Nach dessen Inkraftsetzung 1944 wurde Josef Os- pelt als Vertreter des Historischen Vereins in die Denkmalschutzkommission bestellt.71 Er war es, der 1945 die ersten Schritte zur Inventarisierung der Kunstdenkmäler einleitete und über die Ver- mittlung von Bischof Caminada von Chur Dr. Erwin Poeschel für diese Aufgabe gewinnen konnte.72 Be- reits 1948 stellte Poeschel an der Jahresversamm- lung das Ergebnis seiner Arbeit vor.73 1950, zum 50. Vereinsjubiläum, erschien sein Werk und wur- de als Festgabe verbilligt an die Mitglieder abgege- 59) Vereinschronik. In: JBL 38 (1938), S. 153. 60) Vereinschronik. In: JBL 34 (1934). S. 139. 61) Liechtensteinisches Urkundenbuch. I. Teil. Lieferungen zu Band 1 herausgegeben In: JBL 42 (1942) bis 47 (1947); Lieferungen zu Band 2 herausgegeben In: JBL 48 (1948) bis 53 (1953). 62) Vereinschronik. In: JBL 38 (1938), S. 153 und in: JBL 39 (1939) S. 121 f. - Ospelt, Josef: Landammänner-Verzeichnis und Landam- männer-Siegel. In: JBL 40 (1940), S. 37-67. 63) Vereinschronik. In: JBL 42 (1942), S. 94. 64) Vereinschronik. In: JBL 30 (1930), S. 110, und in: JBL 33 (1933), S. 142, und in: JBL 34 (1934), S. 137. 65) Vereinschronik. In: JBL 34 (1934), S. 136. 
66) Vereinschronik. In: JBL 40 (1940), S. 338. 67) Vereinschronik. In: JBL 49 (1949), S. 114. 68) Vereinschronik. In: JBL 52 (1952), S. 269f., und in: JBL 53 (1953), S. 218 f., und in: JBL 54 (1954), S. 135. 69) Vereinschronik. In: JBL 29 (1929), S. 159. 70) Vereinschronik. In: JBL 33 (1933), S. 142. 71) Vereinschronik. In: JBL 43 (1943). S. 86. und in: JBL 44 (1944), S. 113. 72) Vereinschronik. In: JBL 45 (1945), S. 172, und in: JBL 46 (1946), S. 89 f., und in: JBL 47 (1947), S. 110. 73) Vereinschronik. In: JBL 48 (1948), S. 106. Der Initiant der Ausstel- lung «Altes Kulturgut der Heimat», Professor Otto Seger (links), zusammen mit dem Ehrenpräsidenten des Historischen Vereins, Josef Ospelt (rechts), an- lässlich der Ausstellungs- eröffnung im November 1959 181
        

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