fiiftorifchec Oeroin für Oos Sücftentum liertitcnftein Öabus, am Franz Perret, der erste Bearbeiter des Liechten- steinischen Urkundenbu- ches, wurde im Stunden- lohn entschädigt. Hier gibt der Vereinsvorsitzende Josef Ospelt im März 1943 Anweisung zur Auszah- lung des vereinbarten Honorars an Perret. 
An i-erra David 9 e ch , Lehrer, Kassier des historischen Vereins f.d.F.L. Vaduz . Wollen Sic Beschul 0rleuio4« hochachtungsvoll Der Vorsitzende des historischen Vereins für das Fürstentum Liechtenstein: wortendem Sinn an die Regierung zu gelangen.590 Schliesslich konnte 1961 die Liechtensteinische Landesbibliothek eröffnet und in der Person von Robert Allgäuer ein erster Landesbibliothekar und -archivar bestellt werden.591 LIECHTENSTEINISCHES URKUNDENBUCH Anlässlich der Beratungen für den Landesvoran- schlag für 1934 hatte der Landtagsabgeordnete Dr. Wilhelm Beck die Anregung gemacht, einen Kredit für die Veröffentlichung von wichtigen alten Akten, die Geschichte Liechtensteins betreffend, zu be- willigen. Diese Landesakten sollten im Jahrbuch des Historischen Vereins publiziert werden.592 Dar- aufhin fasste der Landtag den Beschluss, hierfür den jährlichen Betrag von 750 Franken zur Ver- fügung zu stellen. Zur weiteren Durchführung die- ses Anliegens wurde eine Kommission gebildet, bestehend aus Eugen Nipp, dem Vorarlberger Lan- desarchivar Viktor Kleiner und dem Vorsitzenden des Historischen Vereins, Josef Ospelt.593 Weitere Schritte konnten noch nicht gemacht werden, da die Kommissionsmitglieder wegen der Landesausstellung stark in Anspruch genommen waren.594 Es wurde aber beschlossen, künftighin im Jahrbuch des Vereins in Form eines Anhanges Urkunden zu veröffentlichen. Dieser Anhang sollte später dann auch als selbständige Veröffentli-chung 
gestaltet werden. Zusätzliche finanzielle Mit- tel erhoffte man sich von den Landes- und den Gemeindebehörden.595 Betreffend die Veröffentlichung von Urkunden wollte der Historische Verein 1935 nochmals mit Regierungsrat und Landesarchivar Viktor Kleiner in Verbindung treten.596 «Die Urkundenausgabe er- fordert Geduld. Die notwendigen Besprechungen fanden statt», hiess es an der Jahresversammlung vom November 1935.597 Mit der Veröffentlichung von Landesurkunden sollte definitiv 1936 begon- nen werden.598 Betreffend die Sammlung und Editi- on von Urkunden beschloss der Vereinsausschuss am 28. Oktober 1936 zudem die Kontaktaufnahme mit Meinrad Tiefenthaler.599 Die Veröffentlichung wichtiger Urkunden zur liechtensteinischen Geschichte rückte im Jahr 1938 ein Stück näher. In der Person von Meinrad Tie- fenthaler vom Vorarlberger Landesarchiv in Bre- genz konnte eine wichtige Kraft gewonnen werden, die sich für dieses Anliegen einsetzte.600 Durch Vermittlung der Fürstlichen Regierung konnte der Vereinsvorsitzende Josef Ospelt vom 28. August bis 3. September 1937 am VIII. Internatio- nalen Kongress für Geschichtswissenschaft in Zürich teilnehmen. An diese Tagung hatten zahl- reiche Staaten ihre Vertreter geschickt, «ebenso universell waren auch vielfach die behandelten Themen aus den verschiedensten Zweigen der Geschichtswissenschaft und deren Hilfswissen- 126
        

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