Fridolin Tschugmell (1896-1981) ordnete mehrere Archive in Liech- tenstein und machte sich einen Namen als Familien- forscher. Infolge seiner diesbezüglichen Verdiens- te wurde er 1969 Ehren- mitglied des Historischen Vereins. Das Bild zeigt den katholischen Geistlichen Fridolin Tschugmell vor der Kapelle in Steg, in welcher er jahrelang den Gottesdienst hielt. 
die Regesten über die ältesten Urkunden vom Jah- re 741 bis zum Jahr 1000. Die Einleitung des grosszügig angelegten Werkes enthalte zwei mus- tergültige Exkurse über die Formen und Sprache der rätoromanischen Urkunde. Die Arbeiten der historischen Kommission seien auch für uns von besonderer Bedeutung, denn sie erleichtern und fördern die Erforschung der älteren Vergangenheit am gründlichsten».572 Josef Ospelt selbst wurde im Jahr 1920 Kommissionsmitglied.573 An der Jahresversammlung 1925 wurde berich- tet, dass die Historische Kommission für Vorarl- berg und Liechtenstein beabsichtige, die Urbare Vorarlbergs und Liechtensteins zu veröffentlichen. Ein Gesuch der Kommission um finanzielle Unter- stützung wurde von der Jahresversammlung ge- nehmigt. Es wurde dem Vorstand überlassen, über die Höhe der Unterstützungssumme zu entschei- den.574 Eugen Nipp wurde 1925 - neben Josef Ospelt - als weiterer Vertreter des Historischen Vereins in die Historische Kommission für Vorarl- berg und Liechtenstein gewählt.575 An der Jahresversammlung 1926 wurde zur Kenntnis gebracht, das Egon Rheinberger als drit- tes liechtensteinisches Mitglied in die Historische Kommission gewählt wurde.576 Die von der Kom- mission vorbereitete Edition der Regesten von Vorarlberg und Liechtenstein sollte durch die Ver- öffentlichung der photographierten Urkunden er- weitert werden.577 Das Land Liechtenstein gewährte 1933 eine Subvention von 150 Franken für die Historische Kommission für Vorarlberg und Liechtenstein, «falls der zweite Band der Regesten herauskommt [und weil] der Konservator Hild uns bei den Aus- grabungen so zur Seite steht».578 Doch die Kommis- sion, sicher bedingt auch durch die weitere poli- tische Entwicklung in Vorarlberg, konnte keine weiteren Publikationen mehr realisieren und stellte in der Folge ihre Tätigkeit ein. 124
        

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