durchzuführen. Diese Anregung wurde vom His- torischen Verein aufgegriffen und bereits am 22. November 1959 konnte die Ausstellung anlässlich der Jahresversammlung des Vereins im Vaduzer Rathaussaal gezeigt werden.443 Der Vereinsvorstand besichtigte im September 1967 «altes Kulturgut» im Pfarrhaus Triesen. Pfar- rer Edwin Kaiser versprach dabei, dieses wert- volle Kulturgut einem neu errichteten Landesmu- seum als Leihgabe zur Verfügung zu stellen. Dies wurde «besiegelt bei zwei Flaschen ausgezeich- neten Triesner Weines».444 BIBLIOTHEK Lange vor der Eröffnung einer Liechtensteinischen Landesbibliothek, die im Jahr 1961 erfolgte, war es der Historische Verein für das Fürstentum Liech- tenstein, der sich um den Aufbau einer Bibliothek TtLEfON N9 6?tl6 POSTSCHECK VII 53 RECHNUNG für Sr Hodivfürden 
Herrn r^dferibJ**^-^ Ala Fortsetzung! Porto J 
Hp. SV ts J 
SS i ich liefere jedes irgendwo angezeigte Buch In 
kürzester Zeit zu Origlnalprelsen Der Historische Verein sammelt und kauft Werke zur Geschichts- und Hei- matkunde mit regionalem Bezug. So wurde auch 1943 eine Lieferung des «Schweizerischen Idioti- kons» dem Historischen Verein mit Rechnung zugestellt. 
mit Büchern zur Geschichts- und Heimatkunde bemüht hatte. Der Historische Verein erhielt im Rahmen eines Schriftentausches mit ähnlichen Organisationen in der Nachbarschaft sowie in wei- ter entfernten Gebieten zahlreiche Publikationen, die in einer separaten Tauschschriften-Bibliothek gesammelt wurden.445 Im Jahrbuch Band 24 erschien das erste Mal ein Bücherverzeichnis, in dem die bisherigen Anschaf- fungen der Vereinsbibliothek aufgelistet wurden.446 Der Historische Verein hatte 1923 zudem einen Grundsatzentscheid gefällt, dass nur Bücher mit einem Bezug zu Liechtenstein oder zur unmittel- baren Region angeschafft werden sollten.447 Erster Bibliothekar war das Vorstandsmitglied Oberlehrer Alfons Feger. Dessen Nachfolger wurde 1928 Gabriel Hiener. Als Beihilfe für Bibliothekar Hiener wurde vom Vereinsausschuss 1937 Regie- rungssekretär Ferdinand Nigg gewählt.448 Er be- gann 1941 mit dem Ordnen eines Teils der Biblio- thek.449 Im Jahr 1940 war zudem beschlossen wor- den, dass von jedem Historischen Jahrbuch je zwei Exemplare für die Vereinsbibliothek «solid einge- bunden» wurden.450 Der Vereinsvorstand beschloss 1965, die in der Vereinsbibliothek vorhandenen Bücher prinzipiell der Landesbibliothek zur Ausleihung zur Verfü- gung zu stellen. Die Werke sollten aber vorerst unter fachkundiger Leitung eingeordnet werden. Hierfür stand ein Student gegen Entschädigung zur Verfügung. Verschiedene Bücher mussten neu gebunden werden.451 Die Vereinsbibliothek umfasste im Jahr 1965 rund 1 300 Bände. Grundsätzlich - so der Vereins- vorstand im Dezember 1965 - sollten vermehrt Bücher für die Vereinsbibliothek angekauft wer- den. Es wurde daran gedacht, pro Jahr hierfür zirka 2 000 bis 3 000 Franken zur Verfügung zu stellen.452 Im Jahr 1981 wurde eine Trennung von Mu- seums- und Vereinsbibliothek eingeführt. Beide Bibliotheken blieben jedoch im Verweserhaus in Vaduz. Der Vereinsvorstand betrachtete es im sel- ben Jahr als wünschenswert, dass die Vereins- bibliothek nach modernen Grundsätzen katalogi- 100
        

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