1901 BIS 2001: DIE ERSTEN HUNDERT JAHRE DES HISTORISCHEN VEREINS / KLAUS BIEDERMANN Fabriklerleben unbefriedigend empfunden wurde. So wurde auch die Idee eines Industriemuseums für Liechtenstein vom Vereinsvorstand im Herbst 1992 aufgegriffen und diskutiert.415 Für die Jahresversammlung vom 24. April 1993 gewann der Vereinsvorstand Rupert Tiefenthaler, den Geschäftsführer des «Vereins Vor- arlberger Wirtschaftsgeschichte», für ein Referat.416 Doch unabhängig davon wollte der Vereinsvor- stand eine Begehung der Spoerry-Fabriken in Vaduz und Triesen organisieren.417 Die Frage nach der weiteren Verwendung dieser bedeutendsten Gebäudeanlagen aus der Pionierzeit der Industria- lisierung Liechtensteins wurde plötzlich aktuell, als die Firma Jenny, Spoerry & Cie. ihren Spinnereibe-Von 
August bis November 1994 wurde in der stillge- legten Spinnerei Jenny, Spoerry und Cie. In Vaduz die Ausstellung «Fabrik- lerleben» gezeigt. Parallel dazu erschien die Publika- tion «Fabriklerleben», in welcher Aspekte zur Früh- zeit der liechtensteini- schen Industrialisierung dargestellt werden. 410) JBL 75 (1975), 75 Jahre Historischer Verein für das Fürstentum Liechtenstein, S. VII-XXXII1. 411) JBL 78 (1978), Vereinschronik, S. 275 f. 412) JBL 88 (1990). Jahresbericht, S. 207. 413) Protokoll der Vorstandssitzung vom 21. April 1989. 414) Einleitung des Herausgebers. In: Hansjörg Frommelt (Hrsg.): 1342 - Zeugen des späten Mittelalters. Festschrift «650 Jahre Grafschaft Vaduz». Vaduz, 1992. hier S. 9. - Die Präsentation dieser Festschrift fand am 17. Oktober 1992 statt. Der Verlag Bündner Monatsblatt übernahm einen Teil der Auflage in Kommission; vgl. auch Protokoll der Vorstandssitzung vom 28. August 1992. 415) Protokoll der Vorstandssitzung vom 30. September 1992. 416) Rupert Tiefenthaler lud im Gegenzug den erweiterten Vereins- vorstand zu einem Besuch des Wirtschaftsarchivs in Feldkirch ein. Dieser Besuch fand am 10. März 1993 statt. 417) Protokoll der Vorstandssitzung vom 6. November 1992. 95
        

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