Die interessanteste Etymologie bietet uns: Triesen, aus die 
übrigens schon Büchel') hinweist. Sieht man die Karte au, so sollt sofort südlich vou Trieseu die drei- zinkige Bachgabel auf. Das ist die ^risÄNNÄ. der Dreiborn, gleichen Namens mit dem Fluß des Paznauntales in Tirol. Der volle Name hieß wohl ^rl-siuninÄ. lat. tiss 
aninss: die Etappen der Entwicklung: ^rlizgiiiing. 
^riss-miiA. 'Irisr'mn^^). ^risünn^. 'I'rjsöii. 
Irisun. Triesen — ein langer, aber durchaus regelrechter Weg. Die Anhöhe darüber Triesn erberg. U, Lateinische Namen. Balzers, überliefert ?Äle^ols8 s). ^ ?A!^tivwin „die kleiue Pfalz", vielleicht als Zwischenstation zwischen Bregenz und Chur für die uach Italien ziehenden Kaiser gedacht. Falknis, wahrscheinlich von dem an seinem Fuße gelegeneu -Isnins. srüher L!knin8. also Vgl-Okuin«, das Jeuinstal, die Etappen: Vgl-LIsnins. V^lgnin«. ValAnis und endlich mit An- lehnung an Falke Falknis. Daß Berge ihren Namen vom nahen Tal haben, ist nichts Ungewöhnliches, so in Vorarlberg die Vallula und Valluga. Das Grundwort „Spitze" ist mit der Zeit weggeblieben. Gaflei nach einigen von eci.83. Kdiliopi (eg-l^ls!^), nach andern von e^vc>,llcl.iu> (lat. ei.^lla.riA,) 
— Roßalpe, vielleicht vom keltischen Mb(v)a,lu (Holder) — Gabel, Joch weitergebildet, also ^ „Am Joch." Dasselbe Wort ist in Vorarlberg Gaflina und Gafluua. GarsellakoPf vielleicht aus c,ü8sllÄ 
(oa8c>) — die Hütte. In Vorarlberg 
(Walsertal) ist ein Garsella, das urkundlich auf elu8sll^ Klause^), der Gatter zurückgeht. Kulm —die Spitze, die Kuppe, lat. enliiwn, ital. ovlmo. ein häusig vorkommender Bergname. Lavena — der Absturz, vou lat. I^din^ (1c>.di) ital. lavinu. deutsch Lawiue. Ob der Name eine Erinnerung enthält an den Absturz bei Triesen, von dem die Sage") meldet, oder ob nicht vielmehr die Sage an diesen Namen anknüpft, hinter dem weiter ') Geschichte von Triesen S. 9 (Liechtenst. Jahrbuch II.) Vergl. lat. 1c>n»a (ital.) s) Mohr L. cl. I. IM. So uach pers. Mitteilung Kan. Biichel. ") Vgl. Grabhcrr.die reichsunmittelbare Herrschaft Blumcnegg, S. 27 '>) Vgl. V o n bn n - S and cr^, die Sagen Vorarlbergs, S. 252 f.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.