177 — .md08 krumm und Kinos'). Das letztere ist wahrscheinlich die keltische Form des Rheinstrvmes. Gamprin 'bedeutet also: Rheiukrümmuug, Rheinbng, eine Bezeichnung, die nach der ältesten Karte des Fürstentums außerordentlich passend war. (Klein) Mels, mit (Groß) Mels in der Schweiz vielleicht einmal ein Ort, läßt sich aus dem auf der V^dula l'öutii^MÜM!,. verzeichneten 
l̂ii,.ix) gebildet haben. Eine Parallele haben wir in der 
statio LiZvknsi,^) in I^oiiKnin. das man allgemein als Jschl deutet. Jschl ist das Verkleinerungswort 
zn Iseg. (Lsog). l^esusis aber von der un- vcrkleiuerten Form gebildet. Die Adjektivbildung Uu^iei. aus ^'lu^ns ist übrigens ganz gleich gebildet wie Omu-^) (die Station zwischen i^AiÄ und Bregeuz") aus vunum (Burg). Es ist zu beachten, daß die Römcrvrte eine ganz andere Bedeutung hatten, als hente die Städte. Jede Römerstadt war für ihr Gebiet, was Rom für den Erdkreis. Das Gebiet von ^lgZi-v mag sich von Nendeln bis an die Landquart erstreckt haben; dauu verstehen wir auch den Namen Maienfeld, das sicher mit zusammen- hängt °). Das Gebiet wurde später, vielleicht mit denselben °> Vgl. Holder, altccltijchcr Sprachschatz unter liksnv-i. 2) Nach dieser Annahme wäre die von Psilo (Mohr <Ü. l!,Asn. bei Mohr cl l. l3:^, der ^Schwund von A ivie in Mcister-rr>»Kistsr.
        

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