— 172 — Thiergarten; Eschen; 
Brück siiber den Krebs oder Esch- bachl. Von diesen 88 Namen und Legenden der Karte sind guti die Hälfte deutsch, die übrigen verteilen sich ziemlich gleichmäßige auf das Keltische und Romanische, doch so, daß letztere das Ueber- gewicht haben. Ans die etymologische Erklärung der einzelnen Wörter ein- zngehcn, würde zu weit führen nnd ist anch uuuvtig, da diese- Arbeit zum großeu Teil von dem nm die Geschichte Liechtensteins hochverdienten Herrn Landesvikar Joh. B. Büchel schon besorgt wnrde und für die ziemlich zahlreichen anch nnf der neuesten Karte Liechtensteins vorkommenden durch Professor I. Hopfner S, I. noch iu diesem Jahrgang besorgt wird. Ans einer handschriftlichen Spezialkarte Liechtensteins (nm 1820), auf die der hochw. Herr Kauouikus Büchel den Verfasser ausmerksam zu machen die Güte^ hatte, finden sich für das Fürstentum 67 Eintragungen, davon stimmen 37 mit den Angaben unserer Karte überein. Da die- selbe den Fortschritt der kartographischen Darstellung Liechtensteins- iu hundert Jahren aufs trefflichste vor Augen führt, so dürfte sich- anch ihre Reproduktion in einem der folgenden Jahresberichte empfehlen. Für die westliche Hälfte Liechtensteins, also sür daS Gebiet des Schellenbergs nnd die Rheiuebeue ist übrigens noch wichtiger' die 133,5 X 
43,8 om, große handschriftliche Karte, welche der- „Obristlieutuaut Kollesfel 175«?" entwarf nnd die vom Verfasser jüngst in der Stadtbiblivthek von Zürich aufgefunden wurde.^ Ihr Titel lautet: „ Spezial Charte von dem innern, Theil des Reichs Fürstenthums Lichten stein nebst Anzeigung dessen Landes Beschaffenheit auf guaedigsteu, Befehl des regierenden Herrn Fürsten Ivseph^ Wenzel von und zu L i ch t c u st e i n, ausgenommen und verfertigt vom 28ten Octvbris bis Ultimo Decembris Anno 1756- durch Kolleffcl, Obristlientnant". >> Für die freundliche Unterstützung, welche nur ans der Züricher^ Stadtbiblivthek zuteil wnrde, sei auch hier herzlichst gedankt.
        

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