— 168 — >c>» Salz zu denken, doch wäre eine solche Deutung irrig. „Sa- letz" oder Salez ist urkundlich überliefert in der Form „3^l«e- wm/") es hängt also zusammen mit 8ct1ioswm das Weidengebüsch, °das seinerseits von salix. sMoi,?. die Weide,-) abgeleitet ist. Von Sax führt die Straße unweit des linken Rheinufers nach Norden noch über „Vvrstegeu" hinaus. Wie die Legende der Kartei „Der Neu suecheude Saltz Weg" anzudeuten scheint, suchte mau -damals eiueu neuen Weg in nordwestlicher Richtung von dem zur „Abladung des Saltzes" dienenden Hause aus die Hauptstraße anzu- legen. Von schweizerischen Orten sind noch verzeichnet: ans dem linken User: „Werdenberg," „Sefele" und „Warttaw", aus dem "rechten iu „Graw Pündten", das südlich von Liechtenstein gelegene „Flesch am Rhein". Nach der Zeichnung sollte man annehmen, daß damals wenigstens ein Teil des Ortes zn Liechtenstein gehört habe. Nachdem wir die an Liechtenstein angrenzenden Gebiete und die Hauptwege, welche von Feldkirch in und durch das Land sichren, kennen gelernt haben, wenden wir nus der Darstellung des Fürstentums Liechtenstein selbst zn. Was jetzt in den verschiedenen Staaten, besonders iu Deutsch- land und der Schweiz, erstrebt wird, nämlich durch Anwendung eines möglichst großen Maßstabes 
(etwa 1 : 10.000 bis 20,000), eine kartographische. Darstellung zu ermöglichen, die alles geographisch Wichtige im weitesten Sinne des Wortes zur Anschauung bringt, 5as ist für Liechtenstein in hohem Grade bereits auf seiner ältesten Karte erreicht. Schon aus der beigefügten Reproduktion tritt es klar hervor, wo hohes kahles Felsgebirge, wo Alpenwirtfchaft. wo waldbestandcneS Hoch- oder Mittelgebirge, wo in der Ebene „das Riedt", wo Feld, Wald 'oder 
Gebüsch sich findet. Bei den Ort- Schäften erkennt man sofort nicht nur die Kirchen uud Kapellen, sondern auch die Anordnung der einzelnen Häuser Die Wege und Straße» aber sind ans der Reproduktion von den Bächen mnd Kanälen nnr schwer zu unterscheiden. Hier tritt vor allem der höhere Wert des Originals mit seiner geschmackvollen Farben- gebung zutage; eine Verwechslung der blauen Flußläuse mit den braun eingefaßten Straßen ist da durchaus unmöglich. Aber mich ') Vgl. H. Wart manu, llrkuudenbuch von St. Galleu Bd. II. 
S. 2Z, u, 
    

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