— 248 — Abt von Sant Gallen von dem ouch die guot zuo lehen giengen nnd für sinen lehenmane und was im da erkent würd umb die vorgeschriben guot, da wölt er allweg gern by beliben. Da stundent do die obgenanten von Schellenberg mit irem fürsprechen Otten dem Roten und zögten ainen versigelten briefe, wie ir vattcr selig und die von Ebersperg ettlich Hand sach und stnck vertediget und entschaiden wären worden, das sy zuo Gott truwtend, das sy billich by den vorgenanten schidnng und tedung beliben soltint gen gras Hainrich und gen menglichen uud darzu weren sy gichtig, das jr vatter selig und jr vordem die vorge- nanten gnot zuo Wasserburg ze leheu hetten von dem vorgenanten jrem gnedigen Herren dem abt von Sant Gallen und ouch lehen also vvn jm wären. Das verantwort der vorgeschriben gras Hainrich nnt sinem fürsprechen Peter dem Löwen und sprach, wie das er Gott uud dem rechten truwte, das im der vorgenant brief, den die von Schellenberg gezögt hetten, kamen schaden beren noch bringen möcht noch solt. Und redt ouch mer, wie das er das recht gern nemen wolt vor sinem gnedigen Lehenherrn, dem Abt vvn Sant Gallen, wär ob es uns fünffen gesellig wer und recht dunck. Und do zögt graf Hainrich ainen briefe von der Ubertüren wegen deß vorgeschriben Gotzhus, wie er die Ubertürung erkoufft hett vor lantgericht und getruw Gott, das er daby bliben solt. Das verantwurten die von Schellenberg mit jrem fürsprechen Otten dem Roten, sy getruwtent, daß in (ihnen) der briefe kam schaden bringen solte, wann es nie geschehen were mit deß lehen- herren Hand, gunst, wissen und willen. Und das graf Hainrich jnen billich ainer losung gestatten, wan die von Ebersperg im doch die guot nit anders geben hetten, denn ire recht. Und nach clag, red und verhörung der brief und nach Widerrede und ouch wann die baid tail gichtig waren, das die vorgeschriben guot zu Wasserburg zu lehen giengen dem erwirdigen Herren den: abt von Sant Gallen, da kamen wir deß ainmuottig- klich uberain und ertailent ouch all fünsf ainhelligklich uff unser aid, wenn sy deß zuo baidersyt gichtig (einverstanden) weren, das denn die vorgeschriben baid tail hierzwischen und dem Palmtag, der nechst kompt, nach datum diß briefs komen solent für den ob- genanten erwirdigen Herren den Abt von Sant Gallen und in (ihn) bitten, das er sin mann zuo dem rechten besend und in der sach ain end geb.
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.