— 247 — perg in pfandswyse hett ingesetzt und der hett sich Graf Hainrich underzogen und hett deß ouch brief, die da Wisent, das es ain Pfand weri und batten jnen zuo erfaren an ainem rechten ob graf Hainrich die briefe icht billich zöugen solt, wann sy nach der brief sag die guot gern lösen wölten, wenn sy deß recht erben weren nnd jr vätterlich guot were. Deß antwort in (ihnen) der genant Grauf Hainrich von Montfort mit sinem fürsprechen Peter dem Löwen von Ulme und sprach also, die guot weren im und hett die erkoufft und hett die jnne und herbracht lenger den,landsrecht und lehenrecht were, und hett ouch das guot rüweclich besessen on alle ansprach und jrrung und getruwte nit, das er in nichtzit darumb ze antwortten hett. Da redt aber Ott der Rot von der obgenanten von Schellenberg wegen und batt jnen zuo erfarend an ainem rechten, ob graf Hainrich von Montfort jcht billich den Pfand brief und auch die loufbriefe ließ vor dem rechten lesen und hören, da ward in (ihnen) ertailt, das gras Hainrich was er brief darumbe hett, das er die da zöugte und ward ouch da gesprochen was yedertail brief hette, das er die zöugen sölt vor dem rechten, und was briefe yetweder tail da vor dem rechten nit zöugte, der briefe were ainer oder mer, die sotten uff andern tagen hienach dem andern taile kamen schaden deren (gebären) noch bringen. Da zöugt gras Hainrich mengerley brief, wie das genant guot zuo sinen Handen komen und bracht were. Und da er die also gezöugt, do sprachen die von Schellenberg mit irem fürsprecheu Otten dem Roten, wie das der genant Graf Hainrich die Pfandbrief ouch erzöugen solle zuo lesen, die er inn gehcbt hat oder hett von jrem vatter seligen, der den von Ebersperg in worden were. Deß antwort der obgenant Graf Hainrich mit sinem für- sprechen Petter dem Löwen, das er kam brief nit enhett noch gehebt hett von deß obgeschriben guotz zuo Wasserburg wegen, wann die er ouch zuomal gezögt hett und möcht darumb wol tuon das recht wer. Und nach clag, red und Widerrede do er- tailten wir fünff ainhelligclich: möcht graff Hainrich da für gestau mit dem aid, das er denn deß billich genuß, und also stund der vorgeschriben graf Hainrich do zuomal und schwur deß" zuo Gott uud den Hailigen, als im (ihm) der ertailt ward, das er deß briefs nit gehebt chet noch' enhett, darzuo sprach er mer, das die obgenanten guot ze lehen gengen pon dem gotzhus ze Sant Gallen, Möchten in (ihn) da die vorgenanten von Schellenberg rechts nit überheben, so wolt er gern komen für deu erwürdigen Herren den
        

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