— 230 Kleine Teile von Wasserburg gehörten auch noch anderen Familien z, B, denen von Prasberg nnd von Surgenstein, Wilhelm von Prasberg verkaufte 1338 den Zehnten in und um Wasserburg, Im Jahre 1358 verkaufte eiu Conrad von Berg-Sürgenftein Zehnten und Güter in der Pfarrei Wasserburg als Lehen von St, Gallen, An Johanni 1358 zerstörte dcr schwäbische Städtcbund auf Veranlassung der Lindauer, welche die Burgen in dcr Nähe ihrer Stadt für gefährliche Stützpunkte der Feinde hielten, die starke Feste Wasserburg, angeblich weil Marqnard v, Schellcnberg nnd Burkart von Elerbach einen Juden aus Lindan entführt hatten nnd ihn mir gegen hohes Lösegeld frei ließen. Beide gelobten darauf, trotz der Zerstörung ihrer Burg nichts feindliches gegen Lindau unternehmen zu wollen. Nicht lange waren die S ch e l l e n b e r g e r Herren in ihrem neuen Besitz, Bereits 1374 trug Marquard v, Schellcnberg beim St, Galler Abt auf den Verkauf dieses , Ortes an, und 5 Jahre darauf im September 1379 verkaufen sie auch die Burg Wasserburg und das dazu gehörige Hosgut Hege an Ulrich und Rudolf von Ebersberg," Gesch, des Bodensees/ Hest 28, st97 1379. Sept, 2b, IchMärk vonSchellenbcrg, genampt von Wasserburg, vergich mit urkund diz brievS" Als dcr Hof ze Hegi mit aller zuogehört, mit litten und gittern des gotz- hnses ze Sant Gallen reht aigen ist, und aber die stür und das vogtrecht über den selben Hof, lüt und och güter von dem ege- nempten gotzhus min recht Pfand ist, sol man wissen: als mir der erwirdig min gnädiger Herr Cün, abt des gotzhns ze Sant Gallen, die gnad und sürdrung getan hat, die vorgeschribnen die stür und das vogtrecht des selben Hofes ze Hegi und die bnrg ze Wasserburg mit den wingarten von miner not wegen ze brin- genn in UolrichS und Ruodolfs vou Ebersperg Hand in psandes- wise, das der selb Abt Cnon do ze mal bedingot nnd beredt, das die pfandnng dem gotzhus ze Sant Gallen unschädlich sin sölte an der kilchen ze Wasserburg, an der aigenschaft nnd an anderen rehtuugen, so das vorgenempt gotzhus daselbs hat. Das selbe och min gnoter will und gunst was; won kam min vordren und och ich kain reht noch ansprach zno der vorbencmpten kilchen ze Wasserburg nie gewunnt noch gehebt habint, Mäntag vor sant Michels tag des hailgen fürstengels 1379, Urkundenbuch v. St, Galleu IV, S, 223, slS«
        

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