— 209 — An der sehr gut erhaltenen Urkunde hängt srei das nur wenig beschädigte, runde, 
37 mm große Siegel in grauem Wachs. Es hat den dreieckigen Wappenschild mit den zwei Querbalken von denen der größere am oberen Ende, der kleinere in der Mitte des Schildes beginnt. Die Umschrift lautet: 8. 8V7IVLKI VI5 8Lk?t?I>I^L . . lnur noch für einen Buchstaben Raum, der un- kenntlich ist). Auf der Rückseite zwei Eindrücke. Original im Landesarchive zu Vaduz. stv4 I3V6. 
April 17. Nachdem König Albrecht mit dem Grafen Eberhard von 
Württemberg 1305 eine resnltatlose Fehde gehabt, schlössen sie am obige» Tage Frieden. Ueber noch streitige Dinge wurden 5 Schiedrichter aufgestellt; aber Marquard von Schcllenberg ist hier nicht mehr dabei. Stälin III, S. 113. stvS t30K. 
Juni 14. Wangen. Herr Marquard von Schcllenberg ist Zeuge, da sich Abt Heinrich II. von St. Gallen mit der Stadt Wangen vergleicht nnd ihr 
um 50 Pfd. Pfg. des Klosters Erbrecht an allen in der Stadt jetzt niedergelassenen Gotteshansleute ver- kauft. Urkundenbnch von St. 
Gallen III, 1256. jlv« 1307. 
April 16. Ravensbnrg 
und 1. Mai Constanz. Friedrich nnd Swigger genannt Tumbe, Brüder, Ritter, verzichten auf alle Ansprüche an die dem Kloster Salem Angehörenden Besitzungen in Bregensdorf und zum Botzlcr bei Blatten, nachdem sie das Kloster in seine», Eigentum beschädigt hatten. DaS Kloster gab ihnen 60 Mark Silber zur Bezahlung ihrer Schulden, wofür sie demselben als Bürgen nnd Schuldner stellen: Ulrich und Mar- qnard Gebrüder die Aelteren von Schellenberg, ferner den sogenannten Tölintzer und dessen Bruder Johann, Egelolf nnd Marquard Gebrüder von Schcllenberg, alle Ritter. Als Geiseln wurden gestellt die Ammänncr von Feld- kirch, Rankweil, Fußach und Bregenz. Es siegelten Graf Hugo von Montfort, der Offizial von Konstanz nnd die Ritter von Schellcnberg. Lctzterc nntcrschrieben: 
„^os antem Ilolrieus et Äl»r<^n»r6u8 et esteri 6« 8obsIIenberA preoüeti 
in svi- lnzn»m per prineipsles 6sdit"i-e8 vallste tiilei per nos prestite nowive ^uramviiti 8Upsr omnibn« et sin^ulis »rtienlis snpr»äieti8 n.pper.6imu8 sigill». nostr»." «Wir aber Ul. und Mara. und die übrigen obgenannten
        

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