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Nvv, 30, Vertrag 
zwischen Bischof Friedrich «von Montfort) zu Cur und dem Grafen Hugo von Werdenberg (Vormund der minderjährigen Freiherren Johann und Donat von Vaz) wegen Besitz von Schlössern, Alpen und Leuten in Bünden: 
Der Bischos und sein Gotteshaus habe keine Ansprüche an die Festen und Leute derer von Vaz, keiner soll über den anderen neue Burgen bauen. Wer das wollte thun, so sollen es Herr Marquart von Schelle nberg und Herr Gunthalm von Schwarzenhorn ans ihren Eid heißen unterlassen 
u, s, w. In betreff fernerer Ansprüche wird ein Schiedsgericht bestellt, nämlich Alb. v, Straß- burg, Konrad von Patzens, U, von Flums und R> von Schauen- stein, Als Obmänner wurden bestellt Herr Marquart von Schellenberg und Herr Gunthalm von 
Schwarzenhorn, so daß, wenn die erstgenannten vier nicht übercin kommen, die letztern zwei entscheiden sollen und an ihren Entscheid sollen alle 
auf 20 Jahre gebunden sein, Mohr II, 
S, 25, s4v Dez, 1, Meersburg, Schenk Heinrich der Aeltere und seine Söhne Conrad und Heinrich vermitteln eine Sühne zwischen dem Kloster Salem und dem in Haft geratenen Heinrich von Hefig- kofcn, worauf die königl, Landvögte Marquard und Ulrich von Schellenberg diesen von Klagen und Strafe freisprechen, jHeinrich von Hevenkofen hatte dem Kloster durch Brand- stiftnng 
und sonst großen Schaden zugefügt. Dessen Vater Conrad und seine Söhne drohten mit Znsügung noch größeren Schadens, Sie wurden aber durch die Knechte der genannten Herren von Schcllenberg uud durch die Maunschast des Klosters gefangen genommen nnd einige Zeit in Ketten gehalten, bis sie eidlich Ur- fehde gaben und als Schadenersatz Besitzungen in Grünenbach, die sie von Swigger Thnmb von Neuburg zu Lehen hatten, und andere Güter dem Kloster abtraten. Das Kloster aber versprach, von den Gebrüdern von Schellenberg, den Landvögten, und von allen durch diese eingesetzten Richter keine Strafe zu fordern. Abt und Convent nnd die Schcllcnberger siegeln ! „t?os 
U»r^nsrän8 et IHrieus fratrs» wilitss äs LenvIIen- tisroo, viesm 
Asrsnt«8 Serenissimi äomini Rnäolti, äsi gratis Rornsvorun rv^is, prväietc>5 äs Leveuliovvn »ä Petitionen, vensrsbilium in X? abbatis et eorventns monssterii äe 8»Iem »d nmni »eti"ns ssu nltione sive posv» 
    

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