— 180 — —tOVO. „Dise schlösser (die auf dem Schcllenberg nämlich) und darzu gehörende Herrlichkeiten haben einen eigenen Adel erhalten, der unter der Ritterschaft jeder zeit grossen ansehens geweßt ist. Aerr Georg Schelle nberg, Ritter, war also wol beredt, daß man ihn gemeinlich den Deutschen Lieeronem nennet: darneben also kühn, daß in den kriegen, die Kaißer Heinrich zugenannt der Vogler wider die Obethritas und andere Barbarische völcker führet, er unter die strcytbarsten gezehlet ward: er ist auch der zwölff Rahtgäben einer geweßt, die bemeltcm Caiser haben ge- holffen das Turnierspiel einsetzen und darüber löbliche satzungen aufrichten. Es haben sich die Schellenberger in kriegen und Turnier- spielen allzeit ritterlich erzeigt." Guler, Rhätische Chronik XlV, 219. ss ^Villlslmns 6s k'rsiKvi'A in In6is eiznestritzus Li-nnsvieensibus, moäeraror eert-iminis. Hxor Lelenk ä« Lcuellvnlierx. (Wilhelm von Frciberg im Turnier zu Braunschweig Kampfleiter. Gemahlin Helena von Schellenberg)/ Kueslin, RZ.ii-t ->t»er» st ^rokan», S- 388. s3 tvOO. „Schon im 9. oder 10. Jahrhundert, vielleicht noch früher, wurde die Pfarre Eschen nach urkundlichen Andeutungen, welche sich im Archive Pfäffers finden, von frommen Leuten, besonders von den Edlen von Schcllenberg gestiftet und mit Gütern und Zeheuten ausgestattet nach damaliger Sitte irgend einem Kloster vergabt. So finden wir nach v. Arx I. S. 145, daß die Grafen von Lenzburg, besonders Graf Ulrich das von ihnen zu Schaums erbaute Kloster des hl. Sebastian, in welchem damals unter der Nebtissin, Adelheid nebst den Klosterfrauen auch einige Priester wohnten, mit schönen Stiftungsgütern, unter vielen andern auch zu Eschen, Bendern, Gözis, Tosters, Rankweil:c. versehen, und sie im Jahre 1045 von Kaiser Heinrich II I. demselben bestätigen ließen. — Nachhin kam der Hof Eschen, vermutlich mit Kirchensatz und Zehenten an das Stift St. Gallen. Durch Not und Schulden gezwungen versetzte es denselben um eine gewisse Summe Geldes'. Als es sich politisch und ökonomisch wieder aufzuraffen begann, löste im Jahre 1244 der Probst Burkard nach Verabredung mit seinem Abte Walter von Trautburg aus seinen Ersparnissen zum voraus den Hof Eschenz zurück und verbesserte mit dessen Ein- künften den Conventhcrren ihre Pfründen (v. Arx I 358). Später 1276, verkaufte Abt Rumo von St. Gallen dem Kloster
        

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