Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
7
Erscheinungsjahr:
1977
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000000326/38/
Übersicht F zeigt, welche acht Image-Elemente als positiv-sympathie- zeigend, welche acht eher negativ und welche sechs eher als farblos­ neutral angesehen werden. Aus der Addition der Prozentzahlen sieht man dann zunächst bezüglich der positiven Wertung, in welchen Ländern sie mehr oder weniger stark ausgeprägt ist. Die Schweiz steht an der Spitze mit den prägnantesten positiven Vorstellungen, gefolgt von Österreich, der Bundesrepublik Deutschland und den anderen Ländern, unter denen in Italien die wenigsten positiven Eindrücke vorhanden sind. Aber auch die negativen, abwertenden Image-Elemente sind im deutschsprachigen Raum stärker als in den meisten anderen Ländern verbreitet. Dies ist Ausdruck der Imagefülle bei den Nachbarländern des Fürstentums. Hier sind sowohl positive als auch negative Image- Elemente besonders häufig zu finden. Lässt man den Ausprägungsgrad, die Fülle der Imagevorstellungen von Liechtenstein einmal beiseite und richtet sein Augenmerk nur auf die Relation der positiven zu den negativen Elementen, ergibt sich das in Ubersicht G dargestellte Bild. Man erkennt daraus: Das Image von Liechtenstein ist im Grundtenor im Ausland positiv, wenn auch die kritische Färbung nicht zu verkennen ist. Letzteres ist um so mehr zu beachten, als wir aus anderen Image-Untersuchungen wissen, dass man allgemein mit negativen, kritischen Aussagen sehr zurückhaltend ist. Das positivste Liechtenstein-Bild kursiert, wie Übersicht G zeigt, in Österreich, auf 51 positive kommen nur 18 negative Zuordnungen. Auch in der Schweiz ist das Bild kaum anders. In beiden Ländern sind aber die unmittelbaren Nachbarn, also die Vorarlberger und die Bewohner des Rheintales und von St. Gallen, kritischer als die ent­ fernter wohnenden Bürger dieser Länder. Das ist um so auffallender, als normalerweise bei persönlicher Nähe auch ein positiveres Bild zu erwarten wäre. Eine Konsequenz daraus könnte eine bessere Image­ pflege gerade bei den unmittelbaren Nachbarn des Fürstentums sein. Nicht nur das schwächste, sondern auch das kritischste Image hat das Fürstentum Liechtenstein in Italien. Auf 34 positive kommen 30 negative Zuordnungen. Relativ viele negative Image-Elemente findet man aber auch in den Niederlanden und bei den Deutschen. Sehr viel freundlicher urteilen auch die Engländer und Franzosen nicht. Die Konsequenzen hieraus können je nach dem übrigen Bild jedoch sehr verschieden sein. In Italien wird man primär überhaupt ein Image aufzubauen haben, bei den Deutschen und Holländern wird 36
        

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