Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
7
Erscheinungsjahr:
1977
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000000326/117/
D. Zum Inhalt der Liechtenstein-Berichterstattung Um das Image Liechtensteins in der ausländischen Presse zu ergrün­ den, kann man nicht allein von der Frage ausgehen, wie oft über ein bestimmtes Thema berichtet wird, sondern man muss auch den Inhalt der Berichterstattung, deren Richtigkeit oder Fehlerhaftigkeit in Be­ tracht ziehen. Es wäre bei dieser zweiten Fragestellung natürlich interessant, eben­ falls ein zahlenmässiges Verhältnis zwischen richtigen und falschen Meldungen zu errechnen. Eine solche Untersuchung wird aber durch die Tatsache verunmöglicht, dass es einerseits zwar absolut richtige Meldungen gibt, andererseits aber Fehler in verschiedenen Graduie­ rungen auftreten. Eine Meldung kann im Prinzip richtig, ein damit zusammenhängendes Detail (wie beispielsweise die Fläche Liechten­ steins oder dessen Einwohnerzahl) aber falsch wiedergegeben worden sein. In einem andern Fall hingegen können zwar diese Details rich­ tig, ein wesentlicher Teil des Berichtes (wie beispielsweise die wirt­ schaftliche Struktur des Landes) aber falsch sein. Daraus ergibt sich, dass eine Quantifizierung der Fehler nicht mög­ lich ist. Hingegen wird es interessant sein, in den folgenden Abschnit­ ten Trends aufzuzeigen und festzustellen, welcher Art die Fehler sind, die sich in der Liechtenstein-Berichterstattung am häufigsten finden. 1. Berichte aus Liechtenstein Grundsätzlich kann festgestellt werden, dass Berichte über Ereignisse in Liechtenstein in den meisten Fällen korrekt sind. Das mag einmal darin seinen Grund haben, dass diese Berichte grösstenteils über Agen­ turen verbreitet werden, die sich auf die wertneutrale Weitergabe von Nachrichten beschränken. Quelle dieser Nachrichten sind zudem sehr oft die Bulletins der Presse- und Informationsstelle der Regierung oder in liechtensteinischen Belangen gut bewanderte Korrespondenten. Solche Korrespondenten haben u. a. die Schweizerische Depeschen­ agentur, der Deutsche Depeschendienst, die Austria Presse Agentur, die Deutsche Presse Agentur und die Agentur Reuter, Agenturen, die zum Teil auch Austauschverträge untereinander haben. Die Feh­ lerquellen sind also zum vorneherein geringer. 121
        

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