Herausgeber:
Liechtenstein Politische Schriften
Bandzählung:
7
Erscheinungsjahr:
1977
PURL:
https://www.eliechtensteinensia.li/viewer/object/000000326/110/
C. Häufigkeit einzelner Themen Neben der absoluten Häufigkeit wurde im Laufe dieser Untersuchun­ gen auch die Frage geprüft, welche Themen vorwiegend in den Be­ richten über Liechtenstein erscheinen. Dabei hat sich gezeigt, dass das Interesse an einzelnen Themenbereichen in den drei Gruppen «Re­ gion», «Schweiz» und «Übriges Ausland» völlig unterschiedlich ist. Darauf soll im folgenden näher eingegangen werden (detaillierte An­ gaben zu diesem Abschnitt s. Tabellen 3, 4 und 5). 1. Themenhäufigkeit in der Regionalpresse Es zeigt sich ganz klar, dass die regionale Berichterstattung von loka­ len Ereignissen geprägt ist. Wer viele Veranstaltungen bietet, dem ist auch eine grosse Beachtung in der regionalen Presse sicher. Klarer Be­ weis dafür sind die häufigen Berichte über Veranstaltungen des Thea­ ters am Kirchplatz, über andere kulturelle Anlässe oder über Vernis- sagen. Ebenso wie von lokalen Ereignissen lebt die regionale Presse vom Ab­ druck von Communiqu£s. Die häufige Erwähnung der Regierungs­ sitzung oder die zahlreichen Berichte über Aktivitäten des «Bürotels» in Schaan belegen diese Behauptung. Ebenso ist die starke Beachtung der Industrie zu einem grossen Teil auf Communiqu^s der Firma Hilti AG, Schaan, zurückzuführen. Interessant ist auch die Tatsache, dass die liechtensteinischen Brief­ marken, die sowohl in der Schweiz als auch im Ausland an erster Stelle stehen, in der Regionalpresse nicht zu den 15 beliebtesten The­ men gehören. Auch andere klischeehafte Vorstellungen, wie beispiels­ weise die Bezeichnung «Steuerparadies», kommen in den untersuch­ ten Ausschnitten der regionalen Presse nicht vor. 2. Themenhäufigkeit in der Schweizer Presse In der schweizerischen Berichterstattung über Liechtenstein stehen die Themen Briefmarken und Sport eindeutig an der Spitze. Auch der Besuch des österreichischen Bundeskanzlers Kreisky in Liechten­ stein hat grosse Beachtung gefunden. Daraus allerdings ein besonde­ res Interesse der Schweizer Presse an der liechtensteinischen Aussen­ 114
        

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