Das Liechtensteiner Volksblatt ist die ältere der beiden Tageszeitungen in Liechtenstein, das älteste Presseorgan Liechtensteins, das seit 1878 regelmässig, ohne Unterbrechungen erscheint.
Die Zeitung erschien erstmals am 16. August 1878 und wurde vom „Presseverein Liechtensteiner Volksblatt“ verlegt. Sie blieb bis 1914 die einzige Zeitung im Land. Redakteure waren in den Anfängen der Vaduzer Hofkaplan Johann Franz Fetz (bis 1884), k.k. Postmeister Theodor Rheinberger (1884-1897) und Landrat Meinrad Ospelt (1897-1918). Gedruckt wurde das Blatt von der Druckerei J. Kuhn in Buchs.
Bis 1918 wurde sie als Wochenzeitung geführt mit einer Ausgabe jeweils am Freitag, ab der Ausgabe von Samstag, 4. Januar 1919 erschien sie 2x wöchentlich, jeweils am Mittwoch und am Samstag. Mit der Ausgabe Nr. 49, von Samstag, den 18. Juni 1927 gibt es jeweils am Dienstag, Donnerstag und Samstag eine Ausgabe des Volksblatts. Heute wird sie als Tageszeitung herausgegeben mit 6 wöchentlichen Ausgaben.
Seit September 2006 ist der Herausgeber der Zeitung die „Liechtensteiner Volksblatt AG“, die aus dem ehemaligen Presseverein entstand. Im Oktober 2006 stieg der Vorarlberger Medienunternehmer Eugen Russ (Vorarlberger Medienhaus) mit einer Minderheitsbeteiligung in das Verlagshaus ein. Die Mehrheit der Aktien befindet sich weiterhin in liechtensteinischem Besitz.
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